Pastoren und Löwen

Heute hatten wir die offizielle Einführung als … – Tja wir sind immer noch auf der Suche nach einem geeigneten Begriff.
Einige deutsche Gemeinden würden das Vikariat nennen, doch wir wollen von unseren Freunden aus den Brüdergemeinden nicht gesteinigt werden 🙂 Gemeindepraktikanten passt auch nicht so ganz, denn das sind hier die „Interns“. Wenn Kenianer uns fragen, sagen wir, dass wir Pastoren sind. Tatsächlich sind wir „Pastoral Trainees“. Also hatten wir die Einführung in unser Pastoren-Dasein. Wenn jemand einen guten deutschen Begriff dafür hat – wir sind ganz Ohr.

Wie dem auch sei, heute haben wir erfahren, dass wir Oscar direkt zugeordnet sind und im Bereich Mission, Vision und Gemeindegründung mitarbeiten werden. Das war keineswegs selbstverständlich, denn es gibt noch viel andere Bereiche und neben uns noch mehr Teilnehmer im Pastoral Traineeship . Aber wir haben gebetet, geredet und geschrieben, dass nicht nur einer von uns mit ihm zusammenarbeiten wird, und die Verantwortlichen haben darauf reagiert.

Morgen kommt für uns und die Pastoren gleich die erste Weiterbildung. Wie kann die Gemeinde in Bezug auf Jüngerschaft ein Level weitergebracht werden? Bei knapp 2.000 Mitgliedern kein leichtes Unterfangen.

Ab Donnerstag werden wir uns als PTs (Pastoral Trainees) gemeinsam mit den 25 neuen Interns (Gemeindepraktikanten) erst mal zum Beten und Fasten zurückziehen. Diguna (eine deutsche! Missionsgesellschaft) hat direkt am Nationalpark ihren Campus und dort werden wir drei knapp 3 Tage bleiben.
Wir hoffen, dass die Löwin, die seit Tagen das Gelände dort unsicher macht, nicht auch gerade fastet, sonst wirds gefährlich… Ihre Spuren haben wir bereits am Sonntag entdeckt, als uns eine schweizerische Missionarsfamilie eingeladen hatte. 10 Meter von ihrem Haus entfernt spazierte sie mit ihrem Jungen den Weg entlang.

Unser Gebetsleben wird also über die Tage sehr rege sein, nur wahrscheinlich anders als gedacht…

PS: Bilder von der Löwin folgen … vorausgesetzt, sie hatte schon gegessen …

Wenn Propheten im falschen Chor singen

400 Propheten sagen dem Obersten des Volkes, was er hören will: „Du wirst den Kampf gewinnen.“ Nicht einmal der Politiker nimmt diese Schmeichelei ernst: „Gibt es denn keinen richtigen Propheten mehr?“

So wurde in der gestrigen Predigt über 1. Kö. 22 von Oscar Muriu die Lage in Kenia eingeschätzt: Die Kirchen, Gemeinden und Pastoren haben im falschen Chor mitgesungen: im Chor der Popularität. Sie haben in den letzten Jahren den Mund gehalten. Kein Wort über die krassen Unterschiede zwischen arm und reich. Keine Erwähnung des Stammes-Denkens (tribalism), das so viel kaputt macht. Kein Aufstehen angesichts schlechter Politik.

Dabei ist es Aufgabe der Kirche, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Eben nicht im Strom der political corretness mitzuschwimmen. Es ist die Verantwortung der geistlichen Leiter, die Wahrheit hervor-zu-sagen.
Propheten beißen. Wie viele geistliche Leiter, Pastoren und Gemeinden sind bereits zu zahnlosen Tigern geworden?

Öffentlich sprach Oscar Muriu von persönlichen Fehlern. Ein Tabu-Bruch in der Schamkultur! Wenn schon ein persönliches Beispiel, dann eine Erfolgsstory. Nicht so hier: die Pastoren haben die Gemeinde um Verzeihung gebeten: weil sie den Mund gehalten haben, weil sie popularistisch geredet haben, weil sie im falschen Chor mitgesungen haben.

Ein Land kehrt um

Ein anderer Teil des nationalen Gebetstages war das Treffen von Pastoren und Leitern aller Denominationen aus ganz Kenia. Erzbischhöfen der anglikanischen Kirche nahmen genau so teil wie Baptistenpastoren, Oppositionsführer Raila Odinga oder zwei deutsche, die Ohren und Augen weit offen hielten.
Die geistlichen Führer wollen Frieden im Land, aber nicht nur das. Sie sind über ihre eigenen Fehler erschüttert und gaben zu, Schuld auf sich geladen zu haben.
So haben diejenigen, die mit der Regierung in Verbindung stehen vor allen Anwesenden bekannt, versagt zu haben, in dem sie nicht das redeten, was richtig gewesen wäre, sonder das, was die Politiker hören wollten.
Und auch hier baten Kikujus und Luos gegenseitig um Vergebung. (Die beiden Ethnien sind die Hauptbetroffenen der politischen Auseinandersetzungen). Sie lagen voreinander und vor Gott auf Knien – nicht als symbolischer Akt, der eine positive Außenwirkung darstellt, sondern aus tiefsten Herzen. Uns hat es sehr bewegt, Pastoren und Bischhöfen weinen zu sehen und Gott nicht nur um Vergebung zu bitten, sondern darum zu flehen. Das hat nicht so sehr mit afrikanischer Kultur zu tun, hier haben wir Zerbrochenheit und Schulderkenntnis erlebt – und hat uns tief getroffen.

Sehr nachdenklich und bewegt fuhren wir nach Hause. Und dann war es Zeit, den Fernseher ein zu schalten, denn es dort gleich weiter. Von 18.00 – 19.00 Uhr lief auf ALLEN Kanälen gleichzeitig „Peace & Prayer“ – eine Sendung, die von den geistlichen Leitern Kenias initiiert und gestaltet wurde. Bibeltexte wurden gelesen, zu Gebet auf gefordert und christliche Lieder gesungen.
Es scheint, das Kenia vor einem geistlichen Aufbruch steht. – Dabei gibt es hier schon 10 % ernsthafte Christen.

Wieder einmal haben wir viel Stoff zum Nachdenken, Reflektieren und Reden. Die Frage, was wir von Kenianern lernen können, wo hier doch alles ganz anders ist, erübrigt spätestens nach diesem Tag.

Fahne auf Halbmast

FotoWas macht ein Land, das unter dem Schock der letzen Tage steht, viel Gewalt und Blutvergießen gesehen hat und nicht weiß, wie es weiter geht?
Es betet.

Längst haben die führenden Christen erkannt, dass ihr Land nicht nur in einer politischen Krise steckt, sondern die Auseinandersetzungen auch eine geistliche Dimension haben. Also muss auch auf dieser Ebene gehandelt werden.
Aus diesem Grund riefen die geistlichen Leiter des Landen zu einem nationalen Gebets- und Fastentag auf. In jeder Gemeinde und jeder Kirche kamen gestern Menschen zusammen, um für ihr Land und die Bewohner vor Gott ein zustehen. So auch die Nairobi Chapel. Obwohl der Gottesdienst schon voll im Gang war, kamen immer noch Leute dazu, und die Sitzplätze reichten nicht.
Während noch mehr Stühle gestellt wurden, sangen und beteten wir, lagen Gott knieend in den Ohren, damit er Gnade schenkt und dem Schrecken ein Ende bereitet. Wir beteten für die vielen, die ihre Heimat verlassen mussten, für Menschen, die Angehörige verloren haben, für innere und äußere Heilung der vielen Verletzungen, die mit dem Ausbruch der Tumulten geschehen sind.

Sind wir hier richtig?
Nein, wir bereuen nicht, das wir gerade jetzt hier sind, es ist genau der richtige Zeitpunkt, um die Stärke und Größe der Leiter zu erleben. Wir sind unglaublich fasziniert, wie sie ihre „Schafe“ durch diese schwere Zeiten führen, und wie sie die Situation beurteilen. Dass Oscar seine Handynummer im Gottesdienst (mit 1500 Besuchern) öffentlich bekannt gibt, um uns gegenseitig über die Lage informieren können, ist nur eine Sache. Als Kikuju bat er um Vergebung für seine Volksgruppe. Er predigte sehr ernst und eindringlich. Anders als die Prominenten im Fernsehen, sagte er nicht, Kenianer seien ein friedliches Volk, sondern er forderte sie zur Umkehr auf, denn die Stammesrivalitäten fangen im Herzen an und nicht auf der Straße. Und auch nicht bei den anderen, sondern bei jedem einzelnen. Das ist für viele Kenianer ein Tabuthema, denn (wie auch oft in Deutschland) sind immer die anderen oder die Politiker Schuld.

Nairobi – Update

Hilfsaktionen
Die Pastoren der Naiobichapel leiden sehr mit ihrem Land, sie beten und fasten teilweise seit etlichen Tagen. In unmittelbarer Nähe der Gemeinde wurden 300 Familien gefunden, die ihr zu Hause (Slum) verlassen haben, und wegen den Unruhen in freier Natur übernachten. Die Pastoren riefen die ganze Gemeinde auf Decken, Lebensmittel und Wasser zu spenden, worauf wir uns gleich am frühen Morgen in das Getümmel im Supermarkt stürzten und soviel Grundnahrungsmittel eingekauft haben, wie wir bezahlen und transportieren konnten.
Hier macht sich unser Wohnort absolut bezahlt: nicht zu nah am Stadtzentrum und den Slums (beides sollen wir derzeit meiden) – sowohl Gemeinde und Supermarkt sind im Umkreis von 1 km.

Schlechter Informationsfluss
Radio, Fernsehen und Zeitungen berichten absolut lückenhaft viel zu spät über die aktuelle Situation. Wir haben es erlebt, dass die Tageszeitungen Abends im Fernsehen ihre Berichte widerrufen haben. Glücklicherweise haben wir Gemeindemitglieder in allen Bereichen (Regierung, Opposition, Sicherheitsdienste, Wirtschaft, Parlament, Polizei und Armee), die uns auf dem Laufenden halten.

Was die Medien berichten

  • 75.000 Menschen mussten ihr zu Hause verlassen und hausen in Kirchen und in der Nähe von Polizeistationen.
  • In ländlichen Regionen wurden Kirchen mit den darin Zuflucht suchend Menschen niedergebrannt.
  • Morgen ist eine grosse Kundgebung der Oppostion in Nairobi geplant. Die Regierung will sie unterbinden. = erhebliches Konfliktpotenzial
  • Momentan gleicht das Stadtzentum Nairobis einer Geisterstadt. Geschäfte bleiben geschlossen, Autos und Menschen sind nicht zu sehen.
  • Alltag?
    Teilweise scheint es so, als käme der Alltag wieder. Am 1. Januar um 7.30 Uhr kam bei uns die Müllabfuhr, heute wurden in unserem Estate (Viertel) die Strassen gekehrt. An den leeren Obst- und Gemüseständen erkennen, dass Versorgungsketten nicht funktionieren. Dennoch haben Supemärkte geoeffnet, die Busse fahren und wir sind im Internetcafe. Morgen sollte offiziell unser erster Arbeitstag sein. Wir bezweifeln, dass es dazu kommt. Stattdessen werden wir wohl – wie gestern schon – bei der Hilfsaktion der Nairobichapel mitarbeiten.
    Es bleibt also weiter spannend.

    Zum Weiterlesen:
    Die ausländischen Nachrichtenagenturen stellen die Lage als sehr ernst dar und weitaus realistischer als die Agenturen im Land. Darum seid ihr wahrscheinlich besser infomiert, als die Leute hier.

  • Die Zeit
  • Spiegel-online
  • Weihnachtsfeier mit Sonnenbrand

    Weihnachten auf der Südhalbkugel heißt: Hochsommer. Klar, dass die Weihnachtsfeier dann eine Gartenparty ist: Mit Fun, Buffet und Grillen. Fehlt nur noch der Pool.

    So auch die „Firmenweihnachtsfeier“ der Nairobichapel:

  • Location: Garten des Seniorpastors, Oscar Muriu
  • Dresscode: Jeans / Shorts & T-shirt
  • Programm: Fun, Teambuilding, Feedback, Ermutigung, Rückblick, Zielorientierung auf die Herausforderungen in 2008
  • Menü: kontinentales Mittagessen (Ugali, Reis, Capati, Gegrilltes), Tee, Erdbeer-Sahne-Torte als süßen Abgang
  • Geladene Gäste: alle Pastoren und Mitarbeiter der Nairobichapel (etwa 30 Personen)
  • Special: Sonnenbrand und Schürfwunden nach Mannschaftsspielen und Geschenkekämpfen
  • Und so war’s:

    Zielorientierung:
    Das Ziel

    Fun:
    Fun

    Gegrilltes:
    Gegrilltes

    Gebrüll:
    Geschrei

    Erdbeer-Sahne-Torte:
    Erdbeer-Sahne-Torte

    Gesellschaftsrelevant

    Eine Frage, die sich immer mehr Gemeinden in Deutschland stellen, ist:
    Wie kann Gemeinde gesellschaftsrelevant werden? So zum Beispiel:

    Die Band der Mavuno-Church, Nairobi, macht Musik, gute Musik, nein richtig gute Musik. Das merken auch andere. Bekannt durch CDs und DVDs gehört das Lobpreisteam mittlerweile zu den angesagtesten Bands der Stadt. Gestern hatten sie ihren Auftritt zur Kenya-Music-Week 2007. Eine Woche lang trifft sich alles, was Rang und Namen in der Szene hat, in Nairobi: Künstler, Poduzenten, Verlage, Sound-Equipment-Hersteller, eine rein säkulare Veranstaltung – wie auch in Deutschland.
    Nur war hier die Gemeinde vertreten: mit ihrer Band und als Messeaussteller. So sind sie präsent, mischen mit, geben den Ton an. Die Mavuno-Band will bewusst Akzente in der Musikwelt setzen, christliche Werte vermitteln, die Botschaft weitersagen. Das gelingt: CDs, DVDs, Auftritte in Radio, Fernsehen und live.

    Menschen kommen zur Gemeinde, weil sie sie Musik und Texte schon vorher kennen – und lieben. Eben gesellschaftsrelevante Gemeinde.

    Networking Teil 2

    Kurze Vorbemerkung
    In Ermangelung an arbeitstauglichen Schreibern wird dieser Beitrag erst heute veröffentlicht und nicht schon einige Tage vorher.
    Nancys zweite, geplante Zahnbehandlung und Daniels verdorbener Magen mit Fieberschüben, Kopf- und Gliederschmerzen, wehleidiger Mine und Winselgeräuschen und auch Janes Bauch- und Rückenbeschwerden haben uns davon abgehalten, unserer journalistischen Tätigkeit nachzukommen.
    Die gute Nachricht ist: wir leben noch.

    Foto Foto Am ersten Advent hatten wir die Ehre, mit einem Australier, einer Armenierin, einigen Pastoren der Nairobi Chapel und deren Tochtergemeinden sowie einigen Ältesten auf der großzügigen Terrasse im Hause Muriu uns kennen zulernen.

    FotoJohn Gray, ein australischer Pastor einer anglikanischen Kirche ist zu Besuch hier. Sein Anliegen ist – wie sollte es anders sein – Gemeindewachstum und -erneuerung. Auch er arbeitet daran, dass die Gottesdienste nicht an der Tradition sondern an den Menschen, die dort hin kommen orientiert sind. Das bedeutet zeitgemäße, exzellente Musik, ansprechende Predigten und mehr hauptberufliche Mitarbeiter.
    Er erzählte, mit welchen Schwierigkeiten er zu kämpfen hat (z.B. fehlen zwei Generationen an Mitarbeitern), wie die Kirchen in Australien organisiert sind und wie es zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Kirchen gekommen ist.
    Es war sehr spannend ihm zuzuhören, wenn auch sehr anstrengend war, alles zu verstehen.
    FotoDass er nicht nur bei der Theorie bleibt, davon haben wir uns am Vormittag überzeugt. Wir haben selten eine so anschauliche mit Beispielen gespickte Predigt gehört. John predigte in einer der Tochtergemeinden – und es entschieden sich auch gleich 10 Leute, mit Jesus zu leben.
    Worum es ging?
    Was ist Weihnachten für Gott? Und was ist Weihnachten für dich? Spannende Fragen.

    Wer sich selbst überzeugen möchte: Sein Arbeitsplatz ist die St. Pauls Church in Sydney.

    Die Welt vor der Haustür

    „Making an inpact for God“ hieß die Predigtreihe hier im November.

    Eine gute Idee auch für Deutschland. An jedem Sonntag lernten wir Christen aus anderen Nationen kennen, die in Nairobi leben, arbeiten und auch Gemeinde bauen.

    Das hebt den Blick für Gottes Wirken über den eigenen Tellerrand hinaus.
    So erfuhren wir aus erster Hand, wie Gottes Gemeinde im Kongo derzeit weltweit am stärksten wächst – trotz aller Instabilität im Land. Wenn Christen von dort deswegen in ein anderes Land gehen, entsteht meist eine Gemeinde. Sie sind äußerst aktiv. Auch im Land ist vieles in Bewegung – in positiver Hinsicht. Afrika hält zusammen.

    Zusammenhalt

    Was wissen wir Deutschen über unsere Geschwister in den Nachbarländern Dänemark, Frankreich, Polen, Tschechien? Wissen wir, wie Gott in Russland, der Ukraine oder Weißrussland wirkt, wie viele neue Gemeinden dort entstehen? Was sind ihre Herausforderungen? Gibt es unter unseren ausländischen Mitbürgern auch Christen? Gemeinden? Können wie zusammenarbeiten? Voneinander profitieren?

    Networking und neue Gemeinden – Bitte bewerben!

    Was passiert, wenn sich zwei leidenschaftliche Gemeindegründer treffen? Zwei Männer mit große Visionen, mit kindlichem Vertrauen zu Gott?

    Richtig, sie sprechen die gleiche Sprache. So geschah es letzte Woche in Texas. Schon lange wollte Oscar Muriu einen Pastor dort treffen, der in den letzten 10 Jahren 100 neue Gemeinden gegründet hat. Beide „kennen“ sich, weil sie in „Christianity Today“ (christliches Nachrichtenmagazin) voneinander gelesen haben.

    Letzte Woche hat es endlich geklappt. Gestern im Gottedienst dann der Bericht: Es war wie gesucht – und gefunden. Beide haben die gleiche Leidenschaft für Gott und bezeichnenderweise ähnliche große Ziele. Wie Nairobichapel will auch der Texaner viele Gemeinden gründen, um genauer zu sein: 500 in den Hauptstädten weltweit – gleiches Anliegen wie Nairobichapel (300 Gemeinden bis zum Jahr 2020). Man kann das als Träumerei oder Größenwahn abstempeln. Macht hier nur keiner. Dass man voll auf Gott angewiesen ist, lehrt einem hier der Alltag. Also warum nicht auch Ziele stecken, bei denen man voll von Gott abhängig ist?
    Es geht auch nicht um die Zahlen an sich, dahinter stecken ja Menschen.
    Letztendlich verblasst die Größe derartiger Ziele doch im Angesicht der Situation zur Zeit des Missionsauftrages: mit 12 Männern alle Nationen zu Jüngern machen – unmöglicher geht es kaum!

    Was machen die beiden also? Networking, zusammenarbeiten, Synergieen nutzen, keine Konkurrenz, die Fühler nach Gleichgesinnten ausstrecken. Nächstes Jahr im Juni werden Gleichgesinnte aus aller Welt nach Nairobi kommen, um die Vision zu schärfen und an der Strategie zu arbeiten. Wer kommt mit?

    Bitte schickt eure Bewerbung an flechsigs@gmx.net. Unter den ersten 10 Bewerbern verlosen wir einen Schlafplatz in der Besucherritze in unserem noch nicht vorhandenem Haus.
    Wer nachweisen kann kann, dass er regelmäßig für uns und ein Haus betet, bekommt den Schlafplatz auch ohne Bewerbung.

    Wir bleiben am Ball – und berichten weiter!