Wie geht es weiter?

Am Montag haben wir ein Interview bzw. Bericht von BBC angehört, der uns schockiert hat. Eine britische Reporterin hat 18-jährige Männer in den Krisenherden befragt. Die Antworten waren erschütternd. Einer der Befragten zündete die Häuser seiner Nachbarn an, und er will es auch wieder tun. Seine Worte waren nur so von Hass erfüllt. Er ist überzeugt, das er das Richtige tut. Und er bekommt auch Unterstützung von den Ältesten der Stadt. So lange sie nicht intervenieren, wird die Gewalt weitergehen, denn sie haben die Macht über die Menschen. Begründet wird die Gewalt damit, das die Kikujus von der Kibaki-Regiergung die letzten 5 Jahre bevorzugt wurden. Doch in meinen Augen ist das mehr als fragwürdig, denn die Nutznieser der korrupten Regierung leben nicht in Nakuro oder Eldoret. Es sind nicht die einfachen Menschen, sondern Regierungsbeamte, die wahrscheinlich hier in Nairobi leben, wo es relativ sicher ist.

Was tut die Nairobi Chapel?
Das geplante Programm läuft nun an, eine Webside zu dem „Caravan of Hope“ ist in Arbeit (die Daniel verantwortet), das Gelände der Gemeinde wird für Flüchtlinge vorbereitet und mit den wichtigen Kirchenvertretern gesprochen. Von USA und Australien sind bereits Großspenden eingetroffen, damit der „Caravan of Hope“ realisiert werden kann.
Da wir uns in Nairobi nach wie vor frei und sicher bewegen können, können sich die Pastoren ihren Aufgaben voll widmen. Ein neues Büro wird gerade eingerichtet, damit die für die Aktion freigestellten Leute Raum und Arbeitsmittel haben.

Brauchen wir Hilfe?
Weiter für uns zu beten ist eine gute Sache. Daniel arbeitet nun eng mit Oscar zusammen, und er sorgt immer dafür, dass man mehr als genug Arbeit hat.

  • Außerdem redet er schon seit Wochen davon, dass wir einen mobilen Internetempfang haben müssen, wo wir E-Mails von zu Hause abrufen können. Das ist sehr wichtig, damit der Informationsfluss gewährleistet ist und Daniel im Internet recherchieren und arbeiten kann. Das bedeutet aber, dass wir monatlich noch mehr Kosten haben, wo unser Budget schon sehr knapp ist und wir seit diesem Monat unsere Haushaltshilfe voll bezahlen müssen.
  • Desweiteren macht sich zunehmend unsere mangelnde Mobilität bemerkbar. Wir sind bisher mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, doch auch das ist nicht immer zuverlässig, und auch sehr zeitraubend. Ein Auto würde unsere Arbeit sehr erleichtern und uns auch mehr Sicherheit geben.

    Ja, wir brauchen Hilfe.

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