Was Gott tut – und was wir tun

Unsere Msafara – Tour geht dem Ende entgegen und es wird höchste Zeit, Euch, liebe Leser, zu berichten, was Gott während diesen Tagen getan hat.

Nakuru
Hier ist das erste Wunder geschehen. Zerstrittene Pastoren und eine gespaltene Christenheit haben wieder zueinander gefunden. Noch an dem Tag unserer Ankunft und des ersten Treffens hörten wir Saetze wie „Wir brauchen kein Gebet, wir brauchen Essen.“ Die Atmosphäre war mehr als angespannt, und unser Gebetsteam, dass die ganze Zeit für die Treffen und die Leute betete, hatte richtig viel zu tun. Während die Helfter in die Flüchtlingscamps gingen, kämpften unsere Leiter und Beter an der geistlichen Front. – Wir brauchten also ein Wunder – und Gott tat es.
Am nächsten Tag nach einer schlaflosen Nacht fand das nächste Treffen mit den Pastoren von Nakuru statt – und es passierte Unglaubliches. Der Bischof der Stadt stand auf, redete sehr eindringlich, dann predigte Oscar, darauf folgte eine Gebetszeit mit Simon, unserem Gebetsleiter – und Gott veränderte die Herzen der Pastoren. Wir feierten zum Schluss gemeinsam das Abendmahl, segneten einander und bekamen eine Enladung, wieder in die Stadt zu kommen.

Eldoret
Auch hier fanden wieder Pastorentreffen statt und wurden Flüchtlingslager besucht.
Während eines Gottesdienstes für die Fluechtlinge übergaben ca. 30 von ihnen Jesus ihr Leben, viele (fast alle) nahmen Gebte für Vergebung und Heilung in Anspruch. – Viele weinten, manche brachen zusammen – es war sehr bewegend.
Zur selben Zeit am anderen Ort baten Pastoren sich gegenseitig um Vergebung und wuschen sich als Zeichen der Versöhnung gegenseitig die Füße.
Am nächsten Tag fand ein Open Air Gottesdienst vor dem Rathaus statt. Ca. 2000 Leute kamen und beten gemeinsam für ihren geschundenen Ort – für Vergebung, Wiederherstellung und Regen. Wir verließen Eldoret gegen Mittag und am Abend bekamen wir die Nachricht: Gott hat Regen geschenkt und unsere Gebete erhört.
Warum der Regen so wichtig ist? Gott ließ es zu alttestamentlichen Zeiten drei Jahre lang in Israel nicht regnen, bis Israel einsichtig wurde. Das gleiche geschah hier. Es hat dieses Jahr bisher kaum geregnet, und das in einer Gegend wo besonder viel Gewalt herrschte und die Menschen hauptsächlich von Landwirtschaft leben. Da jetzt Pflanzzeit ist, steht für die Bewohner ihre Existenz auf dem Spiel.
Doch Gott hat unsere Gebete erhört, und hat Vergebung und Regen geschenkt. Wow, ist das nicht genieal?

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