Papa in den USAPapa in the U.S.

Im Mai bekommen wir Verstärkung aus North Carolina. Roddy & Katie Dinsmore werden unserem Team in Berlin für 14 Monate unter die Arme greifen. Roddy ist Jugendpastor in der Chapel Hill Biblechurch und bringt gleich noch eine handvoll seiner Mitarbeiter mit!

Auf dem Weg zu an die Westküste der USA, um an Catalyst West teilzunehmen, habe ich in North Carolina Zwischenstopp gemacht, um ihn, seine Mitarbeiter und deren Eltern besser kennen zu lernen.

Aber wie erklärt man einem zweijährigen die USA? Hier ist mein Versuch:

In May the Mavuno Berlin Team increases by some fellows from North Carolina. Roddy & Katie Dinsmore will join our team in Berlin for about 14 Months. Roddy is a youth minister at Chapel Hill Biblechurch and together with him some of his current key volunteers will move to Berlin. That’s so exciting.

On my way to the west coast to join Catalyst West, I stopped at North Carolina Zwischenstopp to get to know the team and their parents.

But how do I explain the U.S. to a two year old toddler? I tried: – in German:

Ihre Exzellenz …

Am Dienstag hatten wir ausgesprochen hohen Besuch in unserer Kapelle: der Amerikanische Botschafter samt Gattin beehrten uns für eine halbe Stunde. – Das war für uns richtig aufregend. Mit so hochrangigen Politikern verkehren wir sonst (noch?) nicht, darum mussten wir uns erst mal schlau machen, was man bei so hohen Besuch beachten muss:

  • Schwarzen Anzug und Krawatte tragen
  • Den Botschafter mit „Ihre Exzellenz“ ansprechen
  • Blumen für die Frau kaufen
  • Freundlich, offen aber nicht plump sein

    Und so war es dann wirklich:

  • Sein Sicherheitsdienst kam eine viertel Stunde vorher – mit Anzug, Krawatte und Knopf im Ohr.
  • Der Botschafter kam mit offenen Armen und breitem Lächeln auf uns zu.
  • Seine Frau stellte sich gleich mit Vornamen vor.
  • Die Amerikaner waren wesentlich entspannter als wir Deutschen.
  • Eingefädelt hatte das ganze jemand aus unserer Gemeinde, der mit der Geschichte unserer Kapelle bestens vertraut ist. Die wurde nämlich 1947 als erstes Kirchengebäude der Amerikaner auf deutschem Boden erbaut. Bis 1994 wurde sie von der US-Armee für Gottesdienste und Hochzeiten genutzt. – Wir befinden uns also auf geschichtsträchtigen Boden!

    Update failed

    Da wollte ich mal eben das Betriebssystem unseres Blogs auf den aktuellen Stand bringen, prompt wurde das Layout des ganzen Blogs durcheinandergebracht. Darum begrüßt den Leser ein originelles Layout mit Kamelen und Pyramiden…

    Edit: Die Gelegenheit habe ich gleich genutzt, um dem ganzen Blog eine neues Layout zu verpassen.I quickly wanted to update the blog machine and it’s plugins, promply the layout of the entire blog was messed up. Therefor the precious reader is welcomed by some fancy graphics with a camel and pyramids…

    Edit: I took opportunity and even updated the entire system, including a new template.

    Flechsig Newsletter März 2012

    Hier ist unser aktueller Newsletter. Viel Spaß beim Lesen!

    • Besuch in der alten Heimat
    • Veränderungen in Berlin
    • Übersee-Neuigkeiten
    • Familienleben

    Anklicken und herunterladen.

    Our latest Newsletter is online. Have fun.

    Drei Wochen ohne

    Gestern waren die drei Wochen vorbei. Es war gar nicht so schlimm, wir hatten uns (fast) daran gewöhnt, dass wir tagsüber nichts essen und nur eine Abendmahlzeit haben. – Ich schreibe von unserer Fastenzeit.

    Gemeinsam mit unseren Kollegen in Kenia – die übrigens noch länger fasten – nutzen wir den Jahresanfang, um all die Herausforderungen, die uns in der Gemeinde aber auch privat bevorstehen, intensiv im Gebet vor Gott zu bringen. Hatten wir Lust dazu? – Ehrlich gesagt, nein. Sind wir davon überzeugt, dass es richtig ist? – Auf jeden Fall.

    Also gut, wir haben eine Liste, mit Gebetsanliegen, die während der Zeit noch länger wurde, geschrieben. Uns hilft das, motiviert zu bleiben. Als zweiten Schritt, haben wir unsere Freunde aus der Gemeinde gebeten, ob sie uns beim Fasten unterstützen wollen. Wir waren wahrscheinlich mehr überrascht als sie, denn ALLE, die wir fragten, haben mit gefastet. Da wir keinen überfordern wollten, erstellten wir einen Fastenkalender, wo sich jeder mit Datum eintragen konnte, wann und wie lang er mit uns mit fastete. Schon das allein war eine geniale Erfahrung.

    Simone meinte nach dem ersten Fastentag: „Ach, ich ziehe das jetzt durch und faste mit euch bis zum Schluss mit.“ – Das waren noch über 2 Wochen.
    Sven erzählte uns: „Am Anfang stand das wie ein riesiger Berg vor mir, aber dann habe ich gemerkt, das geht tatsächlich.“ Sven hatte bis dahin noch nie gefastet und gleich 10 Tage überhaupt nichts gegessen. (Er lebt immer noch. 🙂 )
    Andrea (hatte bis dahin auch noch nicht gefastet):“ Mein Magen sagte mir immer, dass ich Hunger habe, aber eigentlich ist es nur Appetit. Irgendwann gewöhnt man sich daran und hört nicht mehr hin.“

    Wir sind von soviel Unterstützung begeistert und haben auch deswegen die drei Wochen wirklich gut durchgehalten. Danke, Gott, für so tolle Freunde!

    Auf Dienstreise

    Zwischen im Indischen Ozean baden (bei 30°C) und einem Schneemann bauen vor der Haustür bei gefühlten zu niedrigen Temperaturen liegen gerade mal 5 Tage und mindestens eine Welt. Nein, wir haben nicht in Kenia Urlaub gemacht, es war eine geplante Dienstreise zum alljährlichen Staffretreat von Mavuno. Nun frage ich mich etwas nervös, was ich den Rest des Jahres mache, wenn der Höhepunkt schon im Januar war…

    Jeder von uns dreien verarbeitet dieses kurze Eintauchen in eine andere Welt und das wieder herausgerissen sein anders:
    Ferdinand hat bis jetzt noch nicht verarbeitet, dass die Kamele, die am Strand auf Kunden warteten, tatsächlich in den Sand gekackt haben, und erzählt seit über einer Wochen jeden Tag: „Kamel A A. Stinkt!“ Daniel versöhnt sich mit dem deutschen Wetter, in dem er einen Schneemann baut. Und ich koche Mangomarmelade – der klägliche Versuch, Kenias angenehme Seiten irgendwie zu konservieren. Und dann beobachten wir noch einen ungebetenen, kenianischen Gast, den wir unabsichtlich verschleppt haben.Eine Mini-Krappe hat in einer Muschel in der Tupperdose eine 7000 km Reise überlebt und kommt beim Waschen der Muscheln zum Vorschein. Willkommen in Deutschland!

    Und das waren die Higlights des Staffretreats:

  • Ein Team von insgesamt 11 Deutschen (inklusive Babysitter für Ferdinand) war mit dabei – so viel Weiße waren noch nie dabei! 🙂
  • Ruth und Rolf. Die beiden haben von uns gelesen, wollten uns in Berlin besuchen, wir haben sie nach Kenia eingeladen – sie sind spontan mitgekommen – und waren begeistert. Wir haben uns dort das erste Mal live gesehen. So was kann nur Gott.
  • Mavunos Vision. Immer wieder faszinierend, motivierend, herausfordernd. Wir wollen tatsächlich die Welt verändern – und reden nicht nur darüber, sondern werden konkret.
  • Der Impact. Mit Tiefgang, mit sämtlichen Emotionen und viel Humor.
  • Unser mitgereistes, deutsches Team:

    Ferdinand macht Urlaub, während seine Eltern arbeiten:

    Klimawechsel-Bewältigungsversuch: Schneemann bauen

    Danke Mavuno. Ich motiviert und gesegnet nach Hause gereist.

    O TannenbaumO Christmas Tree

    Die Idee kam aus heiterem Himmel. Die Spontaneität der Akteure ließ nichts zu wünschen übrig, das Publikum war begeistert und wir hatten Fun!

    Was ist geschehen? Als Auflockerung für die Gottesdienstmoderation haben wir ein Kurzvideo gedreht. Über Männer, Sägen und Bäume. Hier ist es:

    During last Sunday service we showed a video that we shot when we cut down our Christmas Trees with our own hands. Have fun:


    Kein Gottesdienst? Gottesdienst! Kein Gottesdienst? Gottesdienst!

    Am vergangenen Sonntag haben wir mit unserer Gemeinde etwas Außergewöhnliches gewagt. Anstatt des üblichen Sonntagsgottesdienstes teilten wir uns in kleine Grüppchen auf und spazierten betend durch die Straßen in unserer Nachbarschaft:

    • Weil wir einen direkten Eindruck von unserm Umfeld bekommen wollten
    • Weil wir vor Ort um Gottes Segen beten wollten
    • Weil wir von Gott her wissen wollten, wir wir unserem Umfeld dienen können

    Begeistert waren wir, dass fast die gesamte Gemeinde bei der ungewöhnlichen Aktion beteiligt war. Die Motivation ist hoch.
    Hier drei Eindrücke:

    • Sonntags 11.00 ist in Berlin-Lichterfelde kaum jemand auf der Straße unterwegs. Schlafen sie noch oder frühstücken sie schon?
    • Viele Grundstücke scheinen hermetisch abgeriegelt zu sein: hohe Zäune, Hecken oder Mauern. Will man sich sein eigenes Reich bzw. die eigene „heile Welt“ schaffen?
    • Unsere Sonntagsveranstaltungen gehen anscheinend am Leben vorbei. Leben wir in einer Parallelwelt?

    Damit setzen wir uns jetzt auseinander: Wie müssen Gottesdienste sein, dass sie relevant für unser Umfeld sind. Wann finden sie statt? Welche Mauern haben wir um uns herum aufgebaut? Wie wird jemand, der mit Gott nix am Hut hat, irgendwann in den Gottesdienst kommen? Welche Schritte sind vorher nötig? Ist Gottesdienst überhaupt ein Mittel um Menschen mit Gott bekannt zu machen, oder braucht es vorher andere Räume? Wie lernen Menschen Gott kennen?

    Wir wollen Antworten finden! Wir werden Neuland betreten. Das ist unser Gottesdienst.Am vergangenen Sonntag haben wir mit unserer Gemeinde etwas Außergewöhnliches gewagt. Anstatt des üblichen Sonntagsgottesdienstes teilten wir uns in kleine Grüppchen auf und spazierten betend durch die Straßen in unserer Nachbarschaft:

    • Weil wir einen direkten Eindruck von unserm Umfeld bekommen wollten
    • Weil wir vor Ort um Gottes Segen beten wollten
    • Weil wir von Gott her wissen wollten, wir wir unserem Umfeld dienen können

    Begeistert waren wir, dass fast die gesamte Gemeinde bei der ungewöhnlichen Aktion beteiligt war. Die Motivation ist hoch.
    Hier drei Eindrücke:

    • Sonntags 11.00 ist in Berlin-Lichterfelde kaum jemand auf der Straße unterwegs. Schlafen sie noch oder frühstücken sie schon?
    • Viele Grundstücke scheinen hermetisch abgeriegelt zu sein: hohe Zäune, Hecken oder Mauern. Will man sich sein eigenes Reich bzw. die eigene „heile Welt“ schaffen?
    • Unsere Sonntagsveranstaltungen gehen anscheinend am Leben vorbei. Leben wir in einer Parallelwelt?

    Damit setzen wir uns jetzt auseinander: Wie müssen Gottesdienste sein, dass sie relevant für unser Umfeld sind. Wann finden sie statt? Welche Mauern haben wir um uns herum aufgebaut? Wie wird jemand, der mit Gott nix am Hut hat, irgendwann in den Gottesdienst kommen? Welche Schritte sind vorher nötig? Ist Gottesdienst überhaupt ein Mittel um Menschen mit Gott bekannt zu machen, oder braucht es vorher andere Räume? Wie lernen Menschen Gott kennen?

    Wir wollen Antworten finden! Wir werden Neuland betreten. Das ist unser Gottesdienst.

    Dezember in LichterfeldeDecember at Berlin

    Weihnachtszeit ist Stresszeit. Gleichzeitig erleben wir eine starke Sehnsucht nach Ruhe, Besinnung und bleibenden Werten, die dem Konsum trotzen. Darum heißen unsere Gottesdienste im Advent: WeihnachtsWERTE:
    Weihnachtszeit ist Stresszeit. Gleichzeitig erleben wir eine starke Sehnsucht nach Ruhe, Besinnung und bleibenden Werten, die dem Konsum trotzen. Darum heißen unsere Gottesdienste im Advent: WeihnachtsWERTE: