Was hat Msafara – Caravan of Hope erreicht?

Die jetzigen Fakten lesen sich folgendermaßen:

  • 65 Tonnen Lebensmittel wurden verteilt
  • 5 LKWs haben Kleidung und Hygieneartikel wie Seife, Zahnbürsten… in die 5 Städte gebracht
  • 300 Ehrenamtliche – unter ihnen viele Pastoren – sind mit dem Konvoi 10 Tage unterwegs gewesen
  • in allen 5 Städten haben sich die Kirchen- und Gemeindeleiter versöhnt
  • Die Geschichte wird zeigen, was Msafara darüber hinaus erreicht hat. Fakt ist, dass die Christenheit zueinander gefunden hat. Heilung braucht natürich Zeit – die Anfänge sind aber gemacht und neue Gleise gelegt.

    Im Abschlussgottesdienst wurde deutlich, dass wir als Mitarbeiter nicht nur gegeben, sondern selber von Msafara profitiert haben. Für mich ist es im Rückblick überwältigend, was wir innerhalb von 6 Wochen aus dem Boden gestampft haben. Das Tempo war atemberaubend. Mein Schlafdefizit ist im gefühlten dreistelligen Bereich. Jetzt haben wir erst mal frei – für zwei Tage. Am Donnerstag ist die Auswertung und der Abschluss dran. Gemeinsam mit Gedion habe ich das Msafara-Büro begonnen; wir werden es wohl auch schließen – wahrscheinlich erst nächste Woche.

    Faszinierend in den letzten 6 Wochen war für mich:

  • wie innerhalb von wenigen Tagen ein zusammengewürfeltes Team zusammengefunden hat
  • wie Oscar die anderen starken Leiter auf ein Ziel fokussiert hat und sie immer wieder „zurückfokussiert“ hat
  • die ausgesprochen professionelle Vorgehensweise (z.B. im Umgang mit den Medien)
  • wie Strategie und Improvisation Hand in Hand gehen
  • die logistische Meisterleistung: Unterkunft und Transport für 300 Personen; Busse, Gästehäuser, Verpflegung, LKWs, bewaffneter Begleitschutz…
  • außergewöhnlich hohe Arbeitsbelastung und Spaß dabei
  • das Tempo: wir hatten nur 4 Wochen Vorbereitungszeit, bevor sich der Konvoi in Bewegung setzte, täglich neue Entwicklungen, neue Herausforderungen
  • bei hohem Tempo das Ziel im Auge behalten und gleichzeitig Details nicht übersehen
  • an der Geburt der großen Vision bis zu ihrer Vollendung (endlich einmal) mitzuwirken und dabei Gottes Handeln hautnah zu sehen
  • das hohe Maß an Eigenverantwortung – Zitat: „Don’t wait for a decision from a commitee – get the job done!“ (Warte nicht, bis ein Kommittee die Entscheidung trifft – erledige die Arbeit.“)
  • Fotos gibt es natürlich im Überfluss, die besten sind hier zu sehen.

    Wow, igendwie fehlen mir die passenden Superlative um mein Erleben angemessen zu beschreiben.

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