„Brauchst du etwa Urlaub?“

Im Handbuch für Angestellte und Praktikanten (ja, so etwas gibt es hier auch) steht geschrieben, dass man 24 Tage im Jahr Urlaub machen darf.

Und so geht das mit dem Beantragen:
Ich: Daniel und ich möchten gern Urlaub machen. Wir dachten so ab übernächste Woche. Geht das? (Wir haben uns an die Spontaneität hier ja schon angepasst.)

Chef: Du willst Urlaub machen? Hmm. Brauchst du überhaupt Urlaub?

Ich: Äh (Hilfe, war sage ich jetzt?) ja natürlich. Ich dachte, wir hatten 24 Tage Urlaub in Jahr und wir hatten seit über einem Jahr keinen wirklichen Urlaub mehr.

Chef: Wie viele Tage Urlaub willst du denn nehmen?

Ich: Ich dachte an zwei Wochen.

Chef: Was, so lang? Wir nehmen hier nur maximal 10 Tage Urlaub.

Ich: Da sind wir Deutschen anders, tut mir leid.

Chef: Aber zum Gebetssemimar dienstags kommst du.

Ich: Wie bitte? Ich denke, ich habe Urlaub.

Chef: Ja, aber wir machen alle Ausnahmen. Oder wirst du Nairobi verlassen?

Ich: (denke: „Jetzt auf jeden Fall.“) sage: „Weiß noch nicht.“

Chef: Na dann füll mal die Formulare aus.

Pro Person gibt es ein DIN-A4-Blatt voller Fragen und Anweisungen, u.a. mit dieser: „Begründe, wenn du weniger als 14 Tage Urlaub machen willst.“

Aha, das muss ich jetzt nach den Gespräch mit den Chef nicht verstehen, oder?
All das muss in doppelter Ausführung geschehen und – wie bei den lokalen Behörden so üblich – mit tausend Unterschriften von zig Leuten versehen werden.

Schade eigentlich, dass mein Chef nicht noch mal gefragt hat, ob ich Urlaub brauche. Die Antwort wäre spontan und sehr eindeutig ausgefallen.

PS: Ab morgen haben wir Urlaub – theoretisch und praktisch.

7

7 ist die Zahl der Volkommenheit. Naja, vollkommen ist unsere Ehe noch nicht, aber wir sind auf einem guten Weg, zumindest haben wir das gestern zu unserem 7. Hochzeitstag festgestellt. 🙂 Unser Hausrat könnte sich auch noch vervollkommnen, zumindest was Blumenvasen angeht, denn als mein Mann gestern mit einem wunderschönen großen Blumenstrauß ankam, stand ich etwas ratlos da in meinem minimalistisch eingerichteten Hausrat – wohin mit den Blumen? Keine Vase, keinen Eimer, keinen Plastikpott, nichts. Die Nachbarn konnten aushelfen und nun gibt es endlich einen Grund, sich eine Blumenvase anzuschaffen.

Unser Resümee nach 7 Jahren Ehe:
No Risk, no fun.

  • So sind uns zwei Jahre Rund-um-die-Uhr-sich-sehen-und-erleben genauso gut bekommen wie 2 Jahre Wochenendehe
  • Zu zweit Ski fahren geht, auch wenn die Frau vorher noch nie auf diesen Brettern stand
  • Mann überlebt (mindestens 2 Jahre), wenn die Frau das Essen nicht kocht, weil sie am anderen Ende von Deutschland arbeitet (trotz einer Massendemonstration fürsorglicher Haus- und Ehefrauen, die von dem kompletten Gegenteil überzeugt sind, und dies auch deutlich kundtun)
  • Weihnachten zu zweit verbringen entspannt die Ehe, auch wenn der Rest der Familie das nicht wahr haben will
  • Streiten macht nur Spaß, wenn der andere auch mitmacht
  • Und hier ein paar Szenen unserer Ehe:

    Operation Galvaro

    Der Deal ist einfach: Wenn wir bis Ende des Monats als Mitarbeiter von Mavuno

  • die Ordern im Gottesdienst und auf dem Parkplatz verdoppelt
  • das Technikteam verdoppelt
  • sich die Kindergottesdiensthelfer von 20 auf 100 Leute „vermehrt“
  • sich 200 Leute für den neuen Glaubensgrundkurs eingeschrieben
  • und wir 1600 Leute in insgesamt beiden Gottesdiensten haben
  • dann wird gefeiert. Aber richtig. Mit Ziege und Malzbier. Zu Englisch goat + alvaro – Also Galvaro.
    Dazu gibt es noch einen freien Tag extra.

    Wir sind also schwer beschäftigt mit Leute anheuern und überzeugen, bei Mavuno mit zu machen als ehrenamtliche Mitarbeiter. Wer will sich schon diese Fete entgehen lassen.

    Fehlende Erleuchtung

    Manche sind ja nicht besonders helle, aber andere sind nicht nur nicht helle sondern gänzlich ohne Er- bzw. Beleuchtung. – Die Autos in Kenia, wenn einige davon diese Bezeichnung überhaupt verdient haben.
    Als pflicht- und ordnungsbewusste deutsche Staatsbürgerin regt mich das immer wieder auf, wenn wir im Dunkeln auf der Straße fast auf ein Gefährt auffahren, weil weder Brems- geschweige denn Rücklichter funktionieren. Und dann kam uns vor kurzem ein Auto entgegen, was nicht die geringste Frontbeleuchtung hatte. Mensch, so was kann man doch nicht machen! Das ist doch kreuzgefährlich.
    – Haben wir uns so gedacht und wechselten unsere Glühbirnen am Auto aus, weil nur noch ein Frontlicht funktionierte und das andere recht schwach – eben nicht ganz helle – leuchtete.

    Gesagt, getan. Helle, wie mein Mann ist, hat er gleich alle beide Birnen gegen richtig starke ausgetauscht – und dann saßen wir eines Abends so richtig im Dunkeln. So dass wir kaum noch die eigene Hand vor Augen sahen. Anders als in Deutschland gibt es hier nur auf vereinzelten Straßen Beleuchtung unsere ersten 10 km (!) Anfahrtsweg nach Hause gehören definitiv nicht dazu.

    So kam es, dass wir eines Abends in Vorfreude auf unsere neue 90 Watt Beleuchtung in unser Auto stiegen – und völlig desillusioniert und sehr kleinlaut, dafür mit starken Nackenverspannungen und Schweißrändernd unter den Achsel nach 40 minütiger Fahrt wieder ausstiegen, weil gar kein Licht mehr funktionierte. Und wie dankbar waren wir doch für den LKW vor uns, der zwar kein Rück- und Bremslicht hatte, aber wenigstens eine halbwegs funktionstüchtige Nummernschildbeleuchtung. Die gab uns die nötige Orientierung – und geduldig und genügsam bummelten wir hinter ihm her und nahmen sogar noch einen Umweg in Kauf, nur damit wir heil ankommen.
    Und wie dankbar wurden wir für unsere Blinker, die, wenn auch nur kurz, dafür aber in gleichmäßigen Rhythmus die unmarkierte, mit Löchern durchdrungene Fahrbahn andeutungsweise beleuchtete.

    Nein, ich werde mich nie wieder über unbeleuchtete Fahrzeuge beschweren. Versprochen.

    Übrigens nützen nagelneue 90 Watt Birnen im Auto wenig, wenn sie nicht leuchten, weil die Sicherung anfängt zu schmelzen.

    Haus in bester Lage

    Höchste Zeit für ein Update, denn bei uns sind gestern unglaubliche Dinge passiert: wir sind (relativ spontan) umgezogen. Im Rahmen der Suche nach einem preisgünstigen Übernachtungsplatz für unsere deutsche Gäste hatten wir mit der Missionsstation von Diguna intensiven Kontakt und so auch zu einer schweizerischen Familie, die unmittelbar vor ihrer Rückreise in die Schweiz stand. Wir hatten sie schon vorher kennen gelernt und auch besucht und sie dabei um ihr Haus in einer der besten Lagen rund um Nairobi beneidet. Als wir erfuhren, dass das Haus leer stehen wird nach ihrer Ausreise, war für uns klar: Wir wollen in dieses Haus. – Und seit gestern sind wir stolze Mieter des selbigen.

    In Deutschland würde man dieses Haus ungefähr so annoncieren:
    Sie suchen ein großzügig geschnittenes Haus mit Einbauküche, Kamin und in bester Lage und Nähe zur Hauptstadt haben aber nur ein begrenztes Budget?
    Wir haben genau das, was Sie suchen: Am Rande des ältesten Nationalparks von Kenia eröffnen sich für Sie neue Welten zu einem sensationellen günstigen Mietpreis. Während Sie in Ihrer geräumigen Küche, die Platz für für ihren ganzen Clan bietet, Ihre Mahlzeiten zubereiten, können Sie umherziehenden Zebraherden und Giraffenfamilien beobachten, die Sie zu neuen afrikanischen Kochkreationen animieren.

    Um das Mahl stilvoll abzurunden, zaubern Sie ein Dessert aus selbstgeernteten Früchten aus Ihrem urwüchsigem Obstgarten, in dem gern auch mal Affen vorbeischauen. Die großzügige Terrasse mit Blick in die unvergleichlichen Weiten Afrikas lädt zum Verweilen ein. – Wozu noch auf Safari gehen, wenn Löwen und Nashörner vor der Haustür leben?

    Am Abend sitzen Sie mit ihren Lieben am Kamin und lauschen dem Zirpen der Insekten und dem Rauschen des Wasserfalls vor Ihrem Haus während die hauseigene Katze sich schnurrend auf ihrem Schoß nieder gelassen hat und sich von Ihren liebevollen Streicheleinheiten verwöhnen lässt.

    PS: Falls Ihnen die Wildnis zu gefährlich erscheint: Keine Angst, eine Löwenfalle wurde direkt vor Ihrer Terrasse platziert und das Krokodil im angrenzenden Fluss zeigt sich nur selten.

    Pfandflaschenrückgabe auf kenianisch

    In Kenia kann man an jeder Ecke Coca Cola und diverse andere Softdrinks kaufen. Und man glaubt es kaum, aber diese Getränke werden in Pfandflaschen verkauft. Finden wir als umweltbewusste Deutsche echt gut, und darum leisten wir uns hin und wieder mal so was.
    Was wir allerdings nicht wussten, ist die Komplexität der Pfandrückgabe und -einlösung. Folgende Dialoge haben sich jüngst im Supermarkt ereignet:

    An der Flaschenrückgabestelle:
    „Ich möchte die Flaschen zurückgeben.“
    „Wollen Sie neue Sodaflaschen kaufen?“
    „Nein.“
    „Warum nicht?“
    „Wie bitte?“
    „Warum wollen Sie keine neuen Sodaflaschen kaufen? Normalerweise geben Sie die Flaschen hier ab und kaufen wieder neue.“
    „Ich möchte jetzt keine neuen Sodaflaschen kaufen.“
    „Das geht aber nicht.“
    „Doch. Ich möchte diese leeren Flaschen einfach nur abgeben.“
    „Das machen wir nicht.“

    Der Flaschenentgegennehmer verschwindet wortlos irgendwohin, um sich vermutlich mit seinen Chef zu besprechen. Zwei Minuten spaeter taucht er wieder auf, nimmt die Flaschen ohne einen Kommentar entgegen und druckt den Pfandgutschein fuer den Supermarkt aus. Bargeld gibt es nicht.

    An der Kasse vom Supermarkt nach dem Einkauf (ohne Sodaflaschen im Einkaufswagen):
    Wir geben der Kassiererin drei (!!!) dieser Pfandrückgabe-Gutscheine, die wir im Laufe der Zeit gesammelt haben. Sie schaut uns ungläubig und irritiert an, ruft ihre Chefin, die auch gleich zur Kasse kommt. Diese beginnt das Gespräch nach dem sie die drei Gutscheine eingehend studiert hat.

    „Was ist das?“
    „Das sind drei Pfandgutscheine, die ich jetzt mit dem Einkauf einlösen möchte.“
    Sie schaut ungläubig darauf.
    „Die sind aber von drei verschiedenen Tagen.“
    „Das ist richtig. Und heute will ich sie einlösen.“
    „Warum haben Sie die nicht an den jeweiligen Tagen eingelöst, wo sie die Flaschen zurück gegeben haben?“
    „Weil ich da nichts eingekauft habe.“
    „Wieso haben Sie nichts eingekauft?“
    „Weil ich nichts gebraucht habe.“
    „Aber normalerweise kauft man immer etwas ein, wenn man Pfandflaschen zurück bringt.“
    „Ja, aber ich nicht.“
    „Warum nicht?“
    „Weil ich wie gesagt nichts gebraucht habe.“
    „Das verstösst gegen die Regel.“
    „Was ist das Problem? Ich habe die Flaschen hier gekauft, den Pfand bezahlt und möchte den Bon jetzt einlösen.“
    „Das ist vom letzten Monat. Das verstösst gegen die Regel.“

    Schließlich entfernt sich die gute Dame von der Kasse und geht zur Flaschenrückgabestelle. Die Kassiererin schaut weiter irritiert auf ihr Kassendisplay und sagt kein Wort.
    Nach nur einer Minute kommt die Chefin zurück mit einem neu ausgedrucktem Gutschein mit dem HEUTIGEM Datum! Jetzt kann er eingelöst werden.

    Wisst ihr, warum Kenianer durchschnittlich nur 56 Jahre alt werden? Genau darum!!! So was hält man doch nicht 80 Jahre durch!

    Wieder alles beim Alten?

    Heute Morgen um 2.45 Uhr mussten wir sie leider auf dem Flughafen verabschieden, unsere jungen Gäste aus Lindlar. Sehr schade! Sie waren eine so liebe, pflegeleichte Truppe, dass wir sie fast adoptiert hätten.

    Und wir überlegen weiter, ob wir nicht umsatteln sollten auf Reiseleiter für deutsche Touristen. Mittlerweile haben wir Erfahrung, wie man 10 Deutsche unbeschadet von Nairobi nach Mombasa bringt, inklusive Matatufahrten, und dass man bei Kotztüten darauf achten muss, dass sie keine Löcher haben. Wir haben unseren Handel-Sport auf dem Markt und sonstigen Geldausgaben so vervollkommnet, dass unsere Gäste mittlerweile weniger bezahlen als Einheimische (zumindest, wenn jemand am Strand Kamelreiten will). Auf den Souvenirmärkten kennen uns die Händler schon, und sprechen uns mit Namen an.
    Außerdem kennen wir sämtliche öffentliche Toiletten in Nairobi, für die Durchfallerkrankten und zur Not können wir auch Ugali (Maisbrei) kochen. Daniel hat seinen Ruf als rasantester Matatufahrer weg und weiß jetzt auch, wo ein guter Arzt für Tropenkrankheiten ist (hat er selbst getestet letzte Woche).

    Nebenbei wissen wir auch, wie es sich anfühlt, wenn während der Fahrt im Reisebus ein Reifen platzt, kennen das Korallenriff vor der Küste und wissen, wie man im Dunkeln ohne Licht Auto fährt (weil die neugekauften Glühbirnen für das Auto zu alt sind).

    Die Branche wechseln

    Nach der ersten erfolgreich überstandenen Woche mit unseren sehr pflegeleichten, deutschen Gästen überlegen wir ernsthaft, die Branche zu wechseln. Warum eigentlich nicht als Touristenführer und Fotograph arbeiten?

    Die Jugendlichen sind von dem Land und den Leuten so begeistert, dass sie am liebsten noch viel länger bleiben würden. Die Mädchen haben sich schon afrikanische Zöpfchen flechten lassen, die Jungs haben den Sport des „Preisefeilschen“ entdeckt und wir können den ganzen Tag deutsch reden und denken. Dazu hat der Winter gerade eine Pause eingelegt und die Sonne scheint ganz afrikanisch. Und wir können beim Abendessen auf der Missionsstation Giraffen und Geckos beobachten. Nebenbei erklären Daniel und ich das Leben und die Kultur in Kenia. – Und es macht Spaß.

    Wer also mehr über Land und Leute in Kenia wissen will, Elefantenbabys besuchen und streicheln möchte, nebenbei nette Missionare (auf der Missionsstation) und lebendige Gemeinden kennen lernen will – der ist herzlich willkommen!

    Hier ein paar Eindrücke:
    Kibera – der größte Slum Ostafrikas
    Kibera

    Giraffen füttern – mit ganzem Körpereinsatz:
    Giraffen
    ohne Worte
    ohne Worte II

    Auf „Tiersuche“ im Nairobi National Park:
    Das Nashorn hat was gegen Fotos...
    Die Büffel haben sich schon dran gewöhnt.
    Als hätten wir ihn dafür bezahlt...
    Endlich ein Krokodil - das Tele macht\'s möglich..
    Einfach nur süßauf der Sonnenbank
    Langer Hals?
    Ab heute auch in Farbe.
    Da sind wir uns einig: der Nationalpark hat sich voll gelohnt!

    Und der krönende Abschluss: Diani Beach!
    Noch Fragen?
    Immer noch?
    Ich könnte Stunden lang schnorcheln - das ist nur ein Exemplar.
    Keine Ahnung wo die herkamen...
    Spaß gemacht hat\'s auf jeden Fall.
    Markus mach gleich \'nen Luftsprung

    Deutsche Wochen

    Sie haben es tatsaechlich wahr gemacht – 7 Jugendliche und ihr Leiter Christian haben sich ihren langgehegten Traum erfuellt und sind nach Kenia gekommen. Am Sonntag 4.15 Uhr (!) haben sie kenianischen Boden betreten – und wureden ihn am liebsten gar nicht mehr verlassen. Die Huckelpisten (Strassen) finden sie aufregend, vor Schlangen fuechten sie sich nicht und die kalte Dusche jeden Morgen gibt ein richtig afrikanisches Lebensgefuehl. Und das beste ist: sie haben viiiele Gummibaerchen, lecker Schockolade und natuerlich auch Nutella mitgebracht. – Solche Gaeste hat man doch gern! 🙂

    Um einen richtigen Eindruck vom Missionarsleben zu bekommen, hat von den 8 Leuten jeden Tag ein anderer Durchfall. Selbst der Alltag ist also aufregend. – Ihre Zeit hier in Kenia wird sicher in lebhafter Erinnerung bleiben.

    Wenn die Blogeintraege in den naechsten 2 Wochen also rar sind, sitzten wir entweder auf Toilette, kaufen Toilettenpapier oder schlafen vor Erschoepfung.

    Ich wars nicht, oder: Die unendliche Geschichte

    Mein Mann sieht seit 2 Tagen echt schräg aus und mich wundert, dass mich noch niemand gefragt hat, ob ich Daniel gegenüber gewalttätig geworden bin. Anscheinend kennen mich die Leute hier doch schon so gut oder sie trauen mir (verständlicherweise) nicht zu, dass er von unseren Kulturstress-Abreaktionen eine dicke Backe davon trägt. Er war wieder mal bei seinem Lieblingszahnarzt – und der hat ihn gleich mal wieder ohne Vorankündigung unters Messer genommen. – Nacharbeiten von der OP. Jetzt kann er wieder mal nicht essen und nicht reden – wir sparen also Geld und Nerven, wo bei das Geld für die Schmerzpillen drauf geht und die Nerven für das ganze Drumherum. Wir überlegen schon, wie wir unsere Freizeit verbringen, sollte diese Zahngeschichte doch mal abgeschlossen sein. – Vielleicht mit essen gehen…