Deutschland betet gemeinsam

Darauf hatte ich schon lange gewartet, nämlich, dass Christen zusammen stehen und gemeinsam für ihr Land beten.

Wir haben das in den letzten Wochen im Kleinen getan und organisierten als Gemeinde mehrere Gebetsketten. – Jeder, der mitmacht, trägt sich in eine Liste ein, und „reserviert“ sich eine Stunde, in der er betet. Dazu versenden wir verschiedene Anliegen, für die gebetet werden kann und auch eine „Anleitung“, wie diese Gebetsstunde gestaltet werden kann. Eine Stunde nur beten, das klingt sehr lang, vielleicht auch langweilig oder anstrengend. Das muss aber nicht so sein, und viele Teilnehmer geben uns die Rückmeldung, dass es für sie persönlich eine sehr wohltuende und gute Stunde war.

Vergangenen Mittwoch wurde das Ganze auf nationaler Ebene von prominenten geistlichen Leitern in Deutschland eine gemeinsame Gebetszeit initiiert. Wunderbar, dass sich tausende von Menschen schon vorher eingetragen haben, dabei zu sein. Im Lifestream gab es über 57.000 Teilnehmer. Was für eine Resonanz! Die Corona-Krise bringt eine Nation zusammen, um zu beten! So etwas gab es zu letzt 1989, als die Mauer fiel.

Wenn du in der Kranken- oder Altenpflege arbeitest – für dich haben wir gebetet.
Wenn du Politiker bist und gerade viele und schwierige Entscheidungen treffen musst – für dich haben wir gebetet.
Wenn du deine Arbeitsstelle verloren hast, oder du gerade kein Einkommen hast – für dich haben wir gebetet.
Wenn du gerade mit der Doppelbelastung zu kämpfen hast, von zu Hause aus zu arbeiten und gleichzeitig Kinder zu betreuen – für dich haben wir gebetet.
Wenn du gerade einsam bist und deine Familie, Freunde, Enkelkinder nicht sehen darfst – für dich haben wir gebetet.
Wenn du Angst hast, weil du nicht weißt, wie es weiter geht – für dich haben wir gebetet.
Wenn du selbst infiziert bist, im Krankenhaus bist und dein Gesundheitszustand kritisch ist – für dich haben wir gebetet.
Wenn du durch diesen Virus Verwandte oder Freude verloren hast – wir haben für dich gebetet.

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