Von Leipzig nach Nairobi

Wie kommen zwei junge Menschen dazu, nach Kenia zu gehen? Trotz ganz anderer Pläne und insgesamt sechs Studienplätzen an Wunsch-Unis in Deutschland?

  • Wir sind eingeladen worden.
  • Im Sommer 2007 war Oscar Muriu, Gemeindeleiter der Nairobichapel, zu verschiedenen Konferenzen in Deutschland. Dort haben wir uns persönlich kennengelernt und er hat uns zu einem Leiterschafts-Trainingsprogramm in seine Gemeinde eingeladen.

  • Die Einladung ist vielversprechend.
  • Die Nairobichapel ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und hat mittlerweile über 1.000 Mitglieder. Die Leiter setzen stark auf Gemeindebau durch Multiplikation: ständig werden neue Leiter ausgerüstet. Hier können wir stark für Deutschland profitieren.

  • Deutschland braucht mehr Gemeinden.
  • Schon länger beschäftigen wir uns mit dem Thema Gemeindegründung, haben bisher haber noch nicht richtig den Ansatzpunkt gefunden. Wir merken, dass bestehende Gemeinden kaum Menschen erreichen – und das es Aussenstehenden enorm schwer fällt, eine Gemeinde zu besuchen. Wir brauchen Gemeinden, die für Menschen relevant sind und in der Gesellschaft eine prägende Rolle spielen. Nairobichapel ist so eine Gemeinde – wie machen die das?

  • Deutschland braucht gute Leiter.
  • Aufgrund unserer Geschichte tun wir uns schwer mit starken Leitern und Visionen. Die Entwicklung von grossen Visionen ist nahezu unmöglich. Es werden keine starken Leiter ausgebildet, bzw. sie werden gemeinhin mit Skepsis betrachtet. Wir als junge Generation suchen jedoch nach Orientierung, nach Leitfiguren – uns wollen selbst solche werden.

    Darum verlassen wir eine Zeit lang abgesicherte Leben in Deutschland, steigen quasi aus dem Boot, unentgeltlich, auf eigene Kosten. Die Herausforderung ist gross. Wir werden an ihr wachsen.

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