Mavuno News 10 – 30.03.2020

Krisen und Herausforderungen machen etwas mit deiner Beziehung zu Gott. Und ebenso beeinflusst eine Beziehung zu Gott, dein Glauben, wie du mit Krisen umgehst.

Gott ist da. Er zeigt sich. In 2.Mose 3,14 stellt er sich Mose vor mit den Worten:

“Ich werde sein, der ich sein werde.”

Die Bibel, 2. Mose 3,14 (NeÜ)

Gott stellt sie als der Handelnde vor – und gleichzeitig als der Geheimnisvolle: ich habe ihn nicht in der Hand. Geht ja auch nicht.

Der erste Schritt einer Beziehung zu Gott ist seine Zusage: “Ich werde sein, der ich sein werde.” Jetzt liegt der Ball bei mir: Gott vertrauen, ihm glauben. Jeden Tag neu.

Hier ist eine schöne Verheißung nicht nur an Leute in Krisenzeiten:

Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden. Ja, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, werde ich mich von euch finden lassen’, spricht Jahwe.

Die Bibel, Jeremia 29,13f(NeÜ)

Auf 180

Warum nicht mal verkehrte Welt “spielen”? Einfach mal was ungewohntes, neues machen. Okay, ganz so ist es nicht. Aber habt ihr schon mal das Innenleben eines Gottesdienstraumes um 180° gedreht? Wir haben das. Letzen Sonntag. Für den Monat März ist bei uns nun hinten vorn und von hinten.

Was so einfach klingt, war ein großer logistischer Aufwand, schließlich mussten nicht nur die Stühle gedreht werden, sondern die ganze Technik mit Beleuchtung und Lautsprechern um gehängt werden. Ach ja, und dann hatten wir noch das kleine Problem, dass wir ja hinten bzw. jetzt vorn keine Bühne hatten. Macht nichts, ein Zimmermann aus Oldenburg kam für ein Wochenende und baute mit einer Hand voll Leute – mal eben – eine Bühne. Einen ganzen Tag hatten sie dazu Zeit – nicht gerade viel. Bis nach Mitternacht haben sie am Freitag geschuftet, damit das Technik- und Putzteam am Samstag weiter arbeiten konnte. Und am Sonntag war es so weit: auf einer optisch und praktisch sehr gelungenen Bühne wurde musiziert und gepredigt.

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Der Grund für diese Aktion ist:
1. Die alte Blickrichtung war aus verschiedenen Gründen sehr unpraktisch.
2. Wir wollen als Gemeinde wachsen – und so haben wir tatsächlich mehr Platz geschaffen, weil nun die Apsis der Kapelle kein toter Raum mehr ist sondern Tummelplatz für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern.

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Die Kraft einer Vision

In diesem Jahr war alles anders: statt mit Nancy und den Kids war ich (Daniel) allein zum jährlichen Staff-Retreat von Mavuno, statt Indischer Ozean waren wir in der Nähe von Nairobi, statt ausgedehnten 5 Tagen hatten wir nur 3 Tage. Und das hat seine Gründe:

Familiäre Veränderungen: wir sind jetzt zu viert. Um mit 4 Personen für 2 Wochen nach Kenia zu fliegen war uns das Kosten-Nutzen-Verhältnis zu ungünstig. So haben wir uns schweren Herzens entschlossen, dass Nancy mit den Kids in Berlin geblieben ist.

Veränderungen bei Mavuno: Mavuno Central steht vor dem Umzug auf das eigene Grundstück, das vor wenigen Wochen gekauft werden konnte. Da heißt es für alle, den Gürtel enger zu schnallen. Auf die Klausur zu verzichten kam aber nicht in Frage, weil der Wert unbezahlbar ist. Hier zeigt sich die Kraft der Gemeindevision: man widersetzt sich Sparzwängen, weil die Vision über den Umzug hinaus geht. Ein funktionierendes Staff-Team, dass voll auf die Vision eingeschworen ist braucht man während der Umzugsphase, und noch viel dringender: danach. Denn dann heißt es: durchstarten.

Hier sind vier Lektionen aus der 9-tägigen Reise: 

Hoher geistlicher Grundwasserspiegel

Bereits in den drei Tagen vor dem Retreat fiel mir in Nairobi auf, woran ich mich eigentlich schon längst gewöhnt hatte. Quasi überall scheint einem Gott & Christ-Sein & Spiritualität ins Gesicht. Ob als Bibelvers auf der Heckscheibe eines Matatus (Sammeltaxi) oder in Form eines Bus-Predigers, der plötzlich auftaucht, seine Bibel rausholt, die Insassen zum Gebet bittet und dann lospredigt. Kein Wunder, dass manche Busse dies Aufkleber haben:

Strictly No Preaching – Predigen strengstens verboten!

Mehrmals schlug im Bus neben/vor/hinter mir jemand eine Bibel oder ein Andachtsbuch für die persönliche Stille Zeit auf – auch wenn die mit 105dB HipHop-Untermalung aus donnernden Bus-Lautsprechern eine andere Qualität der Stille verlangt;-)

Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Kein Wunder, dass Gott in Deutschland so fern scheint. Kein Wunder, dass geistliche Disziplinen schwer fallen. Kein Wunder, dass Christen Gott “vergessen”, nicht mit ihm reden oder über ihn lesen. Es wird Zeit, dass aus der geistlichen Wüste Deutschland wirklich “blühende Landschaften” mit einem hohen geistlichen Grundwasserspiegel werden.

Spaß mit Vision

Lebensfreude, Begeisterung, Lachen, Spiel, Spaß und Verrückt-Sein sind nicht nur Beiwerk in der Gemeindearbeit, sondern elementare Grundbausteine. In 9 Tagen Kenia habe ich so viel gelacht wie in 9 Monaten Berlin. Sind wir hier wirklich so ernst, task-oriented? Hier holt mich mein Deutsch-Sein ein – und ich weiß noch nicht, wie ich das ändere, außer mehr über mich selber zu lachen.

Beleidigt deine Vision Gott?

Für das Retreat gab es eine afrikanische Pflichtlektüre. Die Biographie eines nigerianischen Gemeindegründer-Ehepaares, die von der RCCG in Nigeria ausgesandt worden in Kenia Gemeinde zu gründen und bisher über 30 Gemeinden ins Leben gerufen haben, etliche auch in den Nachbarländern – und mehr entstehen permanent.

Die Vision von RCCG hat mich fast aus den Latschen gekippt: In Entwicklungsländern wollen sie in jeder Stadt Gemeinden in 5 Minuten Laufdistanz gründen, in der entwickelten Welt in 5 Minuten Fahrdistanz! Unglaublich! Und sie haben in Deutschland schon 20 Gemeinden.

Die Vision von Mavuno braucht Gott: bis 2035 in jeder einflussreichen Hauptstadt weltweit eine Gemeinde zu gründen, bis 2025 in jeder afrikanischen Hauptstadt eine Gemeinde plus je eine Gemeinde auf jedem Kontinent, bis 2015 5 Gemeinden mit insgesamt 20.000 Leuten in Nariobi plus 10 Gemeinden in afrikanischen Hauptstädten + die ersten internationalen Gemeinden.

Mavuno ist davon überzeugt: “Wenn deine Vision dich nicht einschüchtert, dann beleidigt sie Gott.”

 

Kündigen mit Vision

Im Retreat wurden die Mitarbeiter von Mavuno aufgefordert, ihre Kündigung zu schreiben und sich versetzen zu lassen. Nur so kann Gemeinde wachsen: wenn Mitarbeiter immer sich nicht nur weiterentwickeln, sondern auch weitergehen. Und die Antworten waren “Amen!”, “Preach it!” Nur die Kraft der Vision bringt Leute dazu, so zu reagieren. Jetzt wird es konkret, die ersten Mitarbeiter werden im Juli ausgesandt, bis dahin arbeiten sie sich heraus: kümmern sich um ihre Nachfolge, um Übergabe, Dokumentation, und Research für den nächsten Job.

 

Mich begeistert die Entschlossenheit, die Zielstrebigkeit und der unerschütterliche Glaube an Gott. Das ist Feuer für die Vision.

 

Review: Fearless Summit @ Mavuno

Note: Dies ist ein Gast-Beitrag von Veit Claesberg, Jugend-Pastoralreferent bei Forum Wiedenest. Hier geht’s zu seinem Blog.
„Vergiss alles was du über eine afrikanische Gemeinde denkst.“
Das ist ein Spruch den ich mehrmals gegenüber Freunden gebracht habe, denen ich von meinem Besuch des Fearless-Summit 2012 (www.fearlesssummit.org) in Nairobi erzählt habe (04-06.07.12).
Der Summit wird von der kenianischen Gemeinde Mavuno Church veranstaltet.
Die Dynamik dieser Kirche ist beeindruckend. Die Mavuno Church arbeitet auf einem Level, den ich mir in Deutschland verstärkt wünschen würde. Das betrifft einmal die Einstellung und die Leidenschaft der Mitarbeiter. Und dann auch die Strategie der Gemeinde, die ganz klar an ihrer Vision ausgerichtet ist: „Tuning ordinary people into fearless influencers of society“. Diese Vision kennt nach einem kurzen Besuch jeder Gast. Und diese Vision wird gelebt und kontrolliert. Zur Umsetzung dient der sogenannte Mavuno-Marathon (siehe www.mavunochurch.org).
Abgesehen davon arbeitet die Kirche organisatorisch auf einem sehr hohen Level, der mich besonders als Deutscher beeindruckt. Dies hängt nach m.E. mit dem klaren Leitungsverständnis der Gemeinde zusammen. Sehr vieles von dem, was ich über Leitung weiß, gelesen und gelernt habe, scheint in dieser Kirche angewandt zu werden. Leitern ist die Mavuno Church positiv gegenüber eingestellt. Sie will Leiterinnen und Leiter und ermutigt sie zu leiten. Und sie bildet in einem internen Programm Leiterinnen und Leiter über ein oder mehrere Jahre gezielt aus. Ihre Mitglieder nehmen eigenverantwortlich Aufgaben in Nairobi war. Unter anderem ist das Mikofinanzprojekt Maono entstanden (http://maonoinitiative.com/), was Menschen in den nairobischen Slums Hilfe zur Selbsthilfe anbietet.
Darüberhinaus hat die Kirche das ambitionierte Ziel bis 2030 in jeder afrikanischen Hauptstadt eine Gemeinde zu gründen und dazu noch in jeder wichtigen Stadt der Welt. Wenn das keine Vision ist.
Auch in Deutschland ist sie schon am Start und hat zwei Deutsche als Gemeindegründer nach Berlin ausgesandt. Nancy und Daniel Flechsig gründen mit der EFG Lichterfelde die Mavuno Church Berlin (www.flechsigs.de).
Für mich ist die Frage in wie weit man die Dynamik nach Deutschland holen kann und ob sich eine deutsch-kenianische Partnerschaft sinnvoll aufbauen lässt. Die Entfernung ist weit. Ein Flug ist teuer. Die Kulturen sind verschieden. Kenia ist eine junge Generation, wo es wirtschaftlich dynamisch zugeht. Der Anteil evangelikaler Christen liegt bei fast 20%. Deutschland stagniert und geht bevölkerungsmäßig zurück. Auch der christliche Glaube ist auf dem Rückzug. In einer deutschen Großstadt gibt es sicher mehr Parallelen als in einer deutschen Kleinstadt. Aber vielleicht brauchen wir wieder den Mut Gott etwas in unserem Land zuzutrauen. Und da können uns die Afrikaner inspirieren.
Unabhängig davon sind die Leitungsprinzipien der Kirche beachtenswert und dann übertragbar. Vorrausgesetzt ist allerdings, dass sich eine Gruppe/Gemeinde in Deutschland diese Art von Leitung wünscht. Das kenianische Model ist sehr stark personenorientiert. Das ist uns in Deutschland in den Freikirchen eher fremd. Aber hier habe ich den Eindruck, dass es immer mehr junge Christen gibt, denen ein klassisch-brüdergemeindliches Modell oder bis in die Spitzen ausgelebte kongretionalistisches Modell nicht mehr behagt.
Ich bin gespannt wie sich diese Kirche in 10 Jahren entwickelt hat. Die ersten fünf Jahren sind jedenfalls beeindruckend. Und ich bin gespannt wie sich Mavuno Berlin entwickelt. Ich wünsche der Kirche auf jeden Fall Gottes Segen und Erfolg bei der Visionsumsetzung. Um Gottes Ehre willen.

Fearless

Vor vier Jahren haben wir es aus der Traufe gehoben, jetzt ist es eine internationale Konferenz mit 800 Teilnehmern: das Mavuno Fearless Summit.
Dieses Jahr konnte ich endlich Verstärkung aus Deutschland mitbringen: Roddy aus unserer Gemeinde in Berlin sowie Veit, Jugendreferent aus Wiedenest. Und, ganz wichtig: Stephen und Susan Beck. Stephen war einer der Hauptreferenten.
Hochinteressantes Thema (The Church can change the City), bunte Referentenmischung aus Afrika, Asien, Nordamerika, Europa, feurige Musik, Teilnehmer ebenfalls von allen Kontinenten, daher super Inspiration von allerlei Ländern und Kulturen.
(www.fearlesssummit.org)
Hier sind ein paar Eindrücke & Grüße:

Nach “Hause” telefonierenPhone home

Meine Kollegen von Mavuno sind mittlerweile in alle Welt verstreut. Vor ein paar Monate war es noch einfach ein Meeting aller Gemeindegründungsleiter einzuberufen, weil wir alle in Nairobi waren. Heute ist das anders und darum muss eine besondere Struktur her, die wir jetzt seit zwei Monaten testen. So sieht sie aus:

  • Wöchentliches Status-Meeting: Telefonkonferenz, 20min, dienstags, jeder hat eine eineinhalb Minuten, um die Highlights kurz zu erwähnen, dann kurze Motivation für alle, Gebet, fertig.
  • Monatliches reguläres Meting: Skype Videokonferenz, 2 Stunden, letzter Freitag im Monat: ausführliches Update von jedem, Visionsharing, Input, Gebet
  • Monatliches Coaching Meeting 1:1: Skype Videokonferenz, 2 Stunden. Coach stellt mir Fragen zu persönlichem Ergehen, Familie, Ehe, geistlichem Leben, Weiterentwicklung, Gemeinde, Lesepensum etc. Vereinbarung der nächsten Teilziele für die Gemeindearbeit. Gebet.

Auf diese Weise versuchen wir in Kontakt und am Ball zu bleiben, was sich in den einzelnen Arbeiten tut. Das hat sich bisher getan:

  • Mavuno Mashariki: seit etlichen Wochen über 300 Gottesdienstbesucher (vor einem Jahr noch um die 150), die Planungen für den zweiten Sonntags-Gottesdienst laufen
  • Mavuno Kampala: in diesem Jahr erstmals mehr als 100 Besucher, Gemeinde steht nun finanziell auf eigenen Füßen
  • Mavuno Downtown: Kindergottesdienst wächst rasant obwohl die Gemeinde hauptsächlich Studenten erreicht
  • Mavuno: Gemeindeleitung ist derzeit in Orange County (Kalifornien), unsere Partnergemeinde Mariners Church führt ihren “Marathon” als Gemeindestrategie ein, an dessen Entwicklung Mavuno maßgeblich beteiligt war. Nebenbei besuchen sie die Catalyst West Conference.

Currently my colleague pastors of Mavuno seem to be all over the world. A few months ago having a meeting of all the campus pastors was easy, because all of us were living in Nairobi. Today it is different and we need a certain system, that we are testing since two months. This is how it goes:

  • Weekly status meeting: phone conference, 20 mins, on Tuesdays, everybody gets 1.5 mins to mentions ministry highlights from the past weekend, quick motivation for all, prayer, done.
  • Monthly regular meeting: skype video conference, 2 hrs, every last Friday of the month, detailed updates, vision sharing, input, prayer.
  • Monthly coaching meeting 1:1: skype video conference, 2 hrs. My coach is asking me questions about personal affairs, family, marriage, spiritual life, ministry in church, reading work load, etc. Setting new ministry targets, prayer.

In doing so we try to stay in contact and get to know what’s going on in the various campuses. This is what happened so far:

  • Mavuno Mashariki: since several weeks the church is hitting 300 weekly attendance (one year ago about 150), plan to launch second Sunday service asap
  • Mavuno Kampala: first time to hit 100 Sunday attendance, church is doing well
  • Mavuno Downtown: children’s church is growing rapidly though target group of the church is university students
  • Mavuno: executive pastors are visiting our partner church, Mariners Church, in Orange County, California to join them launching their “marathon” = church strategy. Mavuno was heavily involved in developing it. In addition they are visiting the Catalyst West Conference = a bit jealous…

Historischer Moment

Nun ist es amtlich, offiziell, unwideruflich – wir sind seit 6.2. die Mavuno-Berlin-Pastoren. Vor ca. 3000 Zeugen wurden wir nicht nur nach Berlin geschickt, sondern haben ein öffentliches Versprechen abgegeben Leiter nach biblischen Maßstab zu sein und für die uns anvertraute Gemeinde zu sorgen. – Das Versprechen war fast so feierlich wie unsere Hochzeit.

Nicht nur für uns persönlich, sondern auch für Mavuno als gesamte Gemeinde war das ein historischer Moment, denn an diesem Tag war Mavuno als afrikanische Gemeinde erstmalig sendende Gemeinde, und zwar in ein Land, was Kenia vor über hundert Jahren missioniert hat. (Kyamas Großvater wurden durch weiße Missionaren Christ). Deutschland ist in kenianischen Augen nicht irgend ein Land, sondern der Schlüssel zu Europa. Viele beten schon seit Jahren für Deutschland – und nun endlich werden 2 Missionare von Mavuno nach Deutschland gesandt.
Nicht nur wir haben ein Versprechen an diesem Tag abgegeben, sondern auch die Gemeinde: Sie wird uns im Gebet unterstützen.



Als ob das alles nicht schon genug wäre, hatten wir an diesem Tag (und die ganze Woche davor) Gäste aus unserer zukünftigen Gemeinde in Berlin. So wurden wir von Mavuno nicht nur ausgesandt, sondern im gleichen Atemzug von der Berliner Delegation entgegen genommen.

Auch wenn wir wissen, dass uns die eigentliche Arbeit und enorme Herausforderungen erst noch bevor stehen, so war dieser Moment ein sehr gelungener Start, der uns Mut macht.

Von wegen eingeschneit

So, wir müssen jetzt mal einen Gegentrend zum deutschen Winterwetter setzten. Wir hätten gern eine Schneeballschlacht zur diesjährigen Mitarbeiter-Weihnachtsfeier gemacht, stattdessen gab es ganz traditionell viel Sonne, Sonnenbrand und Fleisch. Für alle, die schon nicht mehr wissen, wir sich Sommerwetter anfühlt hier ein Auszug aus unserer heutigen Abschlussparty (oder eben Weihnachtsfeier):


Wenigstens die Füße blieben auf der Seifenbahn kühl


Sehr beliebt bei Kenianern: “Bring”-Spiele – bei denen irgendwelche Gegenstände um die Wette herbeigeschafft werden sollen und von denen es meistens nicht genug gibt (wie z. B. der Autoreifen, um den sich hier 2 Teams streiten)…


… oder eben auch Menschen. Folgende Aufgabe war hier: Schafft einen deutschen Mann herbei. – Nun, es gab nur zwei, und der älter war schon vergeben. Dann musste eben unser Sohn – zum Glück in seiner Tiefschlafphase – herhalten. (Die Gruppe bekam den Punkt übrigens.)

Unsere Gruppe bekam den Punkt für die Vielfältigkeit: Jeder auf dem Bild gehört einem anderen Stamm an – und Linda verteitigt ihr kostbares “Beutegut” – die Weiße und die Massai.


Dass beliebteste Spiel”zeug” blieb unser Sohn – die Auswahl an potentielle Schwiegertöchtern ist enorm. Trotzdem hat es keine geschafft. Alle Anträge wurden von der Mutter abgelehnt…

…scheint ihm auch gar nichts auszumachen

Na – da vergisst man doch gleich das Winterwetter, oder? 🙂

Eindrücke aus Kampala

Da wollte ich schon immer sitzen: 1A.

Freitag Hinflug (dauert nur eine reichliche Stunde) nach Entebbe, Kampalas Flughafen, der hauptsächlich durch die UN als Umschlagplatz für die Hilfslieferungen in die DR Kongo genutzt wird.

Samstag: Stadtbesichtigung, Meetings mit dem Gemeindeleitungsteam: eine junge, dynamische und ein bisschen verrückte Truppe.

Sonntag: Predigt im Gottesdienst.

Kevin & Isaac, die Gottesdienstleiter. Kevin arbeitet mit uns in Mavuno Nairobi und fliegt jedes Wochenende nach Kampala, um sich um die Gemeinde zu kümmern. Isaac ist Ugander und einer der Leiter vor Ort.

Mavuno Kampala in 3 Stichworten:

  • Musik: super
  • Ambiente: ansprechend
  • Inhalte: herausfordernd

Predigt.

Die Kidds.

Hier trifft sich die Gemeinde.