Mavuno Impuls 20 | 05.05.2020

„Weide meine Lämmer“ so wird Petrus von Jesus zwischen Auferstehung und Himmelfahrt beauftragt (Johannes-Evangelium Kap. 21)

Was heißt das für uns heute in Zeiten von Corona? Denn jede/r hat Leute im Umfeld, die es zu weiden gilt. 

Es ist der Auftrag beim Reden und Handeln Verantwortung zu übernehmen:

  • anderen gute, saftige Weide bieten statt ausgedörrten Ästen
  • anderen gesunde Nahrung geben statt JunkFood
  • Besonnenheit statt Hetze
  • Vertrauen statt Misstrauen
  • Gottvertrauen statt Pessimismus
  • Hoffnung statt Frust

Was heißt „Weide meine Lämmer“ für dich?

Mavuno News Impuls 14

Einladung zu www.deutschlandbetetgemeinsam.de

Deutschlandweites Gebet am Mittwoch, 8. April 2020, 17 Uhr.

Ich bin dabei, mach mit und lade andere ein.

Mavuno News 10 – 30.03.2020

Krisen und Herausforderungen machen etwas mit deiner Beziehung zu Gott. Und ebenso beeinflusst eine Beziehung zu Gott, dein Glauben, wie du mit Krisen umgehst.

Gott ist da. Er zeigt sich. In 2.Mose 3,14 stellt er sich Mose vor mit den Worten:

“Ich werde sein, der ich sein werde.”

Die Bibel, 2. Mose 3,14 (NeÜ)

Gott stellt sie als der Handelnde vor – und gleichzeitig als der Geheimnisvolle: ich habe ihn nicht in der Hand. Geht ja auch nicht.

Der erste Schritt einer Beziehung zu Gott ist seine Zusage: “Ich werde sein, der ich sein werde.” Jetzt liegt der Ball bei mir: Gott vertrauen, ihm glauben. Jeden Tag neu.

Hier ist eine schöne Verheißung nicht nur an Leute in Krisenzeiten:

Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden. Ja, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, werde ich mich von euch finden lassen’, spricht Jahwe.

Die Bibel, Jeremia 29,13f(NeÜ)

Mavuno News 08 | 25.03.2020

Durch die Mauvno Family bekommen wir einen guten Einblick in die Lage in anderen Ländern. Während allein in Berlin die Anzahl der Intensiv-Pflegebetten in diesen Tagen um 700-800 aufgestockt wird, sieht es in Afrika ganz anders aus.

Hier ein kurzer Vergleich:

  • Deutschland: etwa 28.000 Intensive-Pflegebetten auf 1200 Stationen
  • Kenia: 400 ICU Betten (Das Land gilt in Afrika als hoch entwickelt und gut versorgt)
  • Äthiopien: 5 ICU Betten

Ähnlich sieht es ingesamt bei den Krankenhausbetten aus:

Betten pro 1000 Einwochner:

  • Deutschland: 8,3
  • Kenia: 1,4
  • Äthiopien: 0,3

In einer Krise werden Zustände offenbar, an die man sich sonst leider längst gewöhnt hat. Hier ist eine riesige Chance (und Aufgabe) für die Zukunft, die Welt besser zu gestalten!

#stayfearless

#beafearlessinfluencer

#fearlessinfluencer

Tag 4: Leben spenden

Schon seit längerem hatte ich mir das vorgenommen, heute habe ich es gewagt: Ich habe Blut bzw. Plasma gespendet. Ich stand schon im Februar in der Blutspendezentrale nicht weit von uns, da wurde ich wieder nach Hause geschickt. Mein Aufenthalt in Kenia wurde mir hier zum Verhängnis, ich solle noch 4 Wochen warten. Die sind jetzt um – passend in der Zeit, wo gerade viele Spenden zurück gehen.

Begrüßt wurde von einer jungen Frau mit Mundschutz und einem kontaktlosen Fieberthermometer. Vorsichtsmaßnahmen sind gut, doch ob es das wirklich bringt? Ich werde durchgelassen und von da an überaus freundlich behandelt. Die Ärztin bestätigt mir top Blutwerte, der Blutdruck ist wie im Lehrbuch, sie fragt mich 3x, ob ich wirklich spenden will – und dann geht es los.

Der Vorteil vom Plasmaspenden – so wird mir das sehr kundenfreundlich erklärt – ist, dass wieder ein Teil des Blutes in meinen Venen zurück geführt wird, dadurch wird mein Kreislauf nicht so sehr belastet.

Ich liege auf meinem Sitz, eine sehr freundliche Krankenschwester kommt mit einer sehr großen Nadel, pickst mir routiniert in den Arm, und ich spüre, wie etwas von mir geht – mein Sitz muss nach hinten gekippt werden. Ein Glück, dass ich fast liege, denn mir wird etwas schwindelig.

Überall hängen Fernseher und ich bekomme live – wenn auch ohne Ton – die Bekanntgabe der Ausgangssperre in Bayern mit. Ich denke an den dortigen Teil meine Familie, schreibe WhatsApps – und genieße die Ruhe. Bei mir dauert es etwas länger bis die 650 ml Blut zentrifugiert sind, ich denke an Daniel, der zu Hause etwas auf Kohlen sitzt. Pastoren haben in dieser bewegten Zeit definitiv keine Kurzarbeit, dafür Kurzschlaf. Ich möchte ihm nicht mehr Zeit “klauen”, wir waren uns jedoch einig, dass wir Blut spenden wollen, darum kann ich doch etwas entspannt sein. Da wo wir helfen können, wollen wir es tun.

Nach über einer Stunde darf ich wieder gehen und flitze zurück in meinen Alltag zwischen wachsenden Wäschebergen, Kinder, die Hunger haben und…

4M-Aufruf an Musketiere

Gedacht als Aufruf an die Musketiere von Mavuno Berlin, wurde daraus ein Video an alle Musketiere. Covid 19 fordert uns alle heraus. Du hast – als Teilnehmer eines Charakterwochenendes – Erfahrungen mit Stress und Herausforderungen gemacht. Nutze die Erfahrung und fokussiere dich auf Gott.

Zu sehen auch auf 4M Instagram.