Mavuno Impuls 20 | 05.05.2020

„Weide meine Lämmer“ so wird Petrus von Jesus zwischen Auferstehung und Himmelfahrt beauftragt (Johannes-Evangelium Kap. 21)

Was heißt das für uns heute in Zeiten von Corona? Denn jede/r hat Leute im Umfeld, die es zu weiden gilt. 

Es ist der Auftrag beim Reden und Handeln Verantwortung zu übernehmen:

  • anderen gute, saftige Weide bieten statt ausgedörrten Ästen
  • anderen gesunde Nahrung geben statt JunkFood
  • Besonnenheit statt Hetze
  • Vertrauen statt Misstrauen
  • Gottvertrauen statt Pessimismus
  • Hoffnung statt Frust

Was heißt „Weide meine Lämmer“ für dich?

21 Tage Water-Only-Fasten

Fasten - nur WasserNach reichlicher Überlegung startet für mich heute eine besondere Fastenzeit. Direkt nach einer 2wöchigen 6-6 Fasten-Episode im Januar war klar, dass dieses Jahr in der Passionszeit ein nächster Schritt dran ist: ohne Essen, nur Wasser, 3 Wochen.
Ja, ich habe mich viel erkundigt und belesen, Vor- und Nachteile abgewogen. Habe gleichzeitig den Eindruck, dass Gott mich über ein selbstgesetztes Limit führen will, das bis jetzt bei 2 Wochen Water-Only liegt.

Wichtig beim Fasten ist mir: es geht nicht um Leistung oder Quälerei. Kern ist die Hingabe, Hingabe zu Gott, Hingabe in die Beziehung zu ihm. Darum faste ich. Um ihn zu hören und wahrzunehmen. Seine Stimme für mich persönlich, meine Familie und meine Gemeinde-Familie zu hören. Richtungsweisung, Eindrücke. Und auch um Durchbrüche. Ich bin davon überzeugt, dass Fasten geistliche Durchbrüche bewirkt. Mehrfach habe ich das in der Vergangenheit erlebt. Und so gehe ich auch diesmal mit einer guten Liste von Anliegen in die Fastenzeit.

Respekt habe ich davor: kenne die anfänglichen Kopfschmerzen, die Begleiterscheinungen der Stoffwechselumstellung, das Frieren, die körperliche Schwäche. Gleichzeitig aber auch die Leichtigkeit, Freiheit, Klarheit – darauf freue ich mich!

(Foto: Danke an Jean Fortunet / CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/1.0))

Sehr schöner Beitrag zur Notunterkunft

Am 9. November haben wir gemeinsam mit dem Stadtteilzentrum Steglitz eine Notunterkunft eingerichtet. Hier schreiben sie darüber, wie es jetzt läuft.

Betten sind gemacht - die Gästen dürfen kommen.
Betten sind gemacht – die Gästen dürfen kommen.

Mit 13 Personen konnten wir den ehrenamtlichen Helfern zur Hand gehen, innerhalb von 6 Stunden war es geschafft. Weit nach Mitternacht reisten die ersten Flüchtlinge an. Das waren bewegende Szenen. Schön, dass wir helfen konnten. Jetzt gilt es, den guten Standard der Unterkunft aufrecht zu erhalten. Hier gibt es weitere Informationen.

Rooted 2.0

Rooted LogoDiese Woche ist es soweit: Rooted wächst über unsere Gemeinde hinaus. Die SMD an der Uni Potsdam startet nach Semesterbeginn Ende Oktober mit Rooted.
Zwei Studentinnen nahmen im Frühjahr bei uns am Kurs teil und wollen ihn gern an ihre Uni bringen. Da unterstützen wir sie doch gern!

Männer allein zu Haus

In unserer Kenia-Zeit haben wir bei Mavuno eine Praxis kennen gelernt, die wir gern auch in Berlin umsetzen: Personal Retreat. Dreimal pro Jahr ziehen sich Pastoren, Pastoral Trainees und Praktikanten für eine persönliche Stille-Zeit zurück, meistens Mittwoch Mittag bis Freitag Mittag. Für zwei Tage geht man z.B. in ein Kloster, um zur Ruhe zu kommen und auf Gott zu hören – was in Hektik und Speed des Alltags überlebenswichtig ist. Als Pastoren können wir es uns nicht leiten, keine Stille vor Gott zu verbringen – insbesondere ausgedehnte Zeiten.

Diesmal war Nancy dran. Von Mittwoch bis Freitag verbrachte sie ihr Personal Retreat in der Malche. Jetzt, wo unsere zweiter Sohn ohne Mama kann, konnte Nancy endlich nach 4 Jahren zum ersten Retreat seit 4 Jahren aufbrechen. Nach unserem Männerurlaub für uns Männer kein Problem – nur etwas anstrengender als sonst. Die beiden Jungs haben super mitgemacht, kaum nach der Mama gefragt – und Spaß hatten wir obendrein.

Übrigens. In den folgenden Häusern im Berliner Umland haben wir super Retreat-Erfahrungen gemacht:

Missionshaus Malche, Bad Freienwalde

Kloster Alexanderdorf

Uns ist wichtig, dass die Gastgeber ein gutes Verständnis, bestenfalls sogar eine Tradition in Stille-Tagen haben. Wir sind immer auf der Suche nach weiteren Häusern. Welche kennst du (deutschlandweit)?

Ernte

Endlich ist es soweit: die erste Taufe in Mavuno Berlin. Und gleich 4 Täuflinge! Lange und intensiv haben wir gearbeitet und gebetet, jetzt endlich erleben wir das wohl sichtbarste Zeichen von Lebensveränderung. Die Freude bei uns ist riesig.

 

Wie gut, dass eine Familie gleich in der Nachbarschaft wohnt und einen tollen Pool im Garten hat! Gleich nach der Predigt setzte sich die ganze Gemeinde zur Taufe am Pool in Bewegung. Anschließend ging es zum gemeinsamen Mittagessen und Feiern zurück in die Kapelle.

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