Sehr schöner Beitrag zur Notunterkunft

Am 9. November haben wir gemeinsam mit dem Stadtteilzentrum Steglitz eine Notunterkunft eingerichtet. Hier schreiben sie darüber, wie es jetzt läuft.

Betten sind gemacht - die Gästen dürfen kommen.
Betten sind gemacht – die Gästen dürfen kommen.

Mit 13 Personen konnten wir den ehrenamtlichen Helfern zur Hand gehen, innerhalb von 6 Stunden war es geschafft. Weit nach Mitternacht reisten die ersten Flüchtlinge an. Das waren bewegende Szenen. Schön, dass wir helfen konnten. Jetzt gilt es, den guten Standard der Unterkunft aufrecht zu erhalten. Hier gibt es weitere Informationen.

Rooted 2.0

Rooted LogoDiese Woche ist es soweit: Rooted wächst über unsere Gemeinde hinaus. Die SMD an der Uni Potsdam startet nach Semesterbeginn Ende Oktober mit Rooted.
Zwei Studentinnen nahmen im Frühjahr bei uns am Kurs teil und wollen ihn gern an ihre Uni bringen. Da unterstützen wir sie doch gern!

Männer allein zu Haus

In unserer Kenia-Zeit haben wir bei Mavuno eine Praxis kennen gelernt, die wir gern auch in Berlin umsetzen: Personal Retreat. Dreimal pro Jahr ziehen sich Pastoren, Pastoral Trainees und Praktikanten für eine persönliche Stille-Zeit zurück, meistens Mittwoch Mittag bis Freitag Mittag. Für zwei Tage geht man z.B. in ein Kloster, um zur Ruhe zu kommen und auf Gott zu hören – was in Hektik und Speed des Alltags überlebenswichtig ist. Als Pastoren können wir es uns nicht leiten, keine Stille vor Gott zu verbringen – insbesondere ausgedehnte Zeiten.

Diesmal war Nancy dran. Von Mittwoch bis Freitag verbrachte sie ihr Personal Retreat in der Malche. Jetzt, wo unsere zweiter Sohn ohne Mama kann, konnte Nancy endlich nach 4 Jahren zum ersten Retreat seit 4 Jahren aufbrechen. Nach unserem Männerurlaub für uns Männer kein Problem – nur etwas anstrengender als sonst. Die beiden Jungs haben super mitgemacht, kaum nach der Mama gefragt – und Spaß hatten wir obendrein.

Übrigens. In den folgenden Häusern im Berliner Umland haben wir super Retreat-Erfahrungen gemacht:

Missionshaus Malche, Bad Freienwalde

Kloster Alexanderdorf

Uns ist wichtig, dass die Gastgeber ein gutes Verständnis, bestenfalls sogar eine Tradition in Stille-Tagen haben. Wir sind immer auf der Suche nach weiteren Häusern. Welche kennst du (deutschlandweit)?

Ernte

Endlich ist es soweit: die erste Taufe in Mavuno Berlin. Und gleich 4 Täuflinge! Lange und intensiv haben wir gearbeitet und gebetet, jetzt endlich erleben wir das wohl sichtbarste Zeichen von Lebensveränderung. Die Freude bei uns ist riesig.

 

Wie gut, dass eine Familie gleich in der Nachbarschaft wohnt und einen tollen Pool im Garten hat! Gleich nach der Predigt setzte sich die ganze Gemeinde zur Taufe am Pool in Bewegung. Anschließend ging es zum gemeinsamen Mittagessen und Feiern zurück in die Kapelle.

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Mavuno Berlin!

So, hier ist unser Name samt Logo – ganz offiziell. Ich freu mich darüber, finde es sehr gelungen. Was meint ihr?

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Und hier noch ein paar Eindrücke von Gemeinde 3.0, dem offiziellen Start:
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Was sind schon Zahlen

Der folgende Artikel wurde von unserem Freund und Kollegen Roddy geschrieben und auf seinem eigenen Blog (http://dinsmoresinberlin.com/2013/01/17/whats-in-a-number/) geschrieben. Wir fanden ihn so Klasse, dass wir ihn hier auch veröffentlichen.

108. So viele Leute haben unseren Gottesdienst am vergangenen Sonntag (13.1.13) besucht. 86 Erwachsene und 22 Kinder. Gar nicht schlecht für eine Gemeinde, die vor wenigen Monaten aus ungefähr 65 Leuten bestand. Aber, was sind schon Zahlen?

Für mich haben diese Zahlen folgende Bedeutung: 108 Menschen haben sich entschieden, zusammenzukommen, um Gott anzubeten in einer kleinen Kapelle im Süden Berlins. 108 Menschen haben sich aufgemacht, einen Gottesdienst zu besuchen, anstatt brunchen zu gehen, wie viele Familien in Berlin es tun. 108 Menschen haben zum ersten oder auch zum x-ten Mal von Gottes Größe gehört und seiner Mission, die Welt mit sich zu versöhnen. Das ist ein Grund zum Feiern.
Als ich Ende Mai in Berlin ankam, sah ich eine Gemeinde voller Sehnsucht, die Menschen in ihrer Umgebung zu erreichen, eine Sehnsucht nach Wachstum, eine relevante und effektive Gemeinde für unsere Stadt zu sein. Sie war noch sehr befangen, dies auch zu tun.
Aber diese Gemeinde hat ein neues Kapitel begonnen. Es ist fast spürbar. Sonntag morgens wird die Kapelle mit Begeisterung erfüllt. Gemeindemitglieder laden ihre Freunde ein. Unsere Gäste bringen wiederum ihre Freunde mit! Jede Woche erblicken wir neue Gesichter. Die anfängliche Zurückhaltung und Unsicherheit weicht Freude und Herzlichkeit Gästen gegenüber, die durch die alten Holztüren unsere Kapelle betreten. Wir beobachten, wie sich Menschen bewusst von einem Gespräch lösen, um unsere Gäste zu begrüßen und willkommen zu heißen.
Das hinterlässt einen sehr positiven Eindruck bei unseren Gästen. „Wenn ich zur Tür herein komme sind alle, denen ich begegne, so freundlich zu mir“, berichtet ein Freund von mir. Ich hoffe, dass alle Gäste und Mitglieder das erleben. Ich hoffe, dass diese Gemeinde zu einem Ort wird, an dem sie herzlich aufgenommen werden und sie Menschen begegnen, die sich über sie freuen.
108. Die höchste Anzahl an Gottesdienstbesuchern eines regulären Sonntags (ausgenommen Weihnachten, Re:Start, etc.). Wir freuen uns über die vielen Menschen, die zusammen kommen, um Gott anzubeten, Gottes Wort zu hören und Gemeinschaft zu haben.
500. So viele Gottesdienstbesucher erwarten wir jeden Sonntag im Jahr 2018. Das scheint ein großes Ziel zu sein (das ist es auch), wobei wir Gottes Eingreifen brauchen (worauf wir angewiesen sind). Auch wenn es im Vergleich zum jetzigen Stand eine große Zahl ist, fällt es mir nicht schwer, mir das vorzustellen. Von 65 Besuchern auf 100 anzuwachsen innerhalb eines halben Jahres ermutigt mich. Wenn wir weiterhin dieses Wachstum erleben (ungefähr 40 Leute alle 6 Monate) sind wir hoffentlich vorbereitet, wenn in 5 Jahren 500 Menschen zu uns kommen.

Besuch aus Nairobi

Zum “Reformationswochenende” hatten wir Besuch aus Nairobi. Viel Musik & Tanz mit einer Band von Nairobi Chapel, herausfordernde Predigten von Oscar Muriu und Simon Mbevi! Eine tolle Zeit. Es macht Spaß, auf diese Weise unsere Kontakte nach Kenia zu pflegen und gemeinsam Gemeinde zu bauen.

“Ihr glaubt echt an die Bibel?”

Wir haben nicht schlecht gestaunt, als wir vor einigen Tagen diesen Artikel bei Zeit online sahen. Da geht ein Berliner Schriftstellerehepaar nach Südafrika, findet dort Gott bzw. Gott findet sie, und jetzt schreiben sie munter über ihren Glauben und Erlebnisse in der Zeit. Dass der Beitrag bis dato über 700 Kommentare verwundert nicht. Schließlich wagen sich die Autoren auf ein Feld vor, dass in Deutschland alles andere als Gesellschaftstauglich ist.

Wir bewundern sie angesichts ihres Mutes, so persönlich und offen von ihrem Glauben zu schreiben. Dabei verfallen wie weder in allgemeine Phrasen noch in übereifriges Missionieren. Ihr Glaube spricht für sich selbst! Absolut lesenswert!