„Die Kinder wissen gar nicht, was Weihnachten eigentlich bedeutet.“ Den Satz habe ich noch im Ohr, als ich mich mit einer Erzieherin von Ferdinands Kita-Gruppe unterhielt. Seit heute wissen die Kids, dass Weihnachten nicht der Weihnachtsmann kommt, sondern Jesus geboren wurde.
Und so ging es: Freitags macht die Kita-Gruppe häufig Ausflüge. Die Erzieherinnen erzählten uns zum Elternabend, dass sie dankbar für Ideen und Einladungen seien, gerade auch – wenn es sich anbietet – die Arbeitsstellen der Eltern zu besuchen. Nichts leichter als das, dachte ich, und wartete nur auf eine Gelegenheit, die Kids samt Erzieherinnen in unsere Kapelle einzuladen. Nach dem Gespräch mit der Erzieherin war mir klar, die Kinder müssen die Weihnachtsgeschichte erzählt bekommen, in unserer Gemeinde.
Hier zahlt sich das Kiez-Leben wirklich aus. Die Kita haben wir bewusst gewählt, weil sie relativ nah an der Kapelle ist. Mit unseren Freunden und der Kita-Leitung haben wir bereits vor Monaten arrangiert, dass unsere Söhne in die selbe Kita-Gruppe kommen. Das alles hat sich heute ausgezahlt. Unsere Jungs waren heute die Gastgeber ihrer Kita-Gruppe, und wir Eltern und Miniclub-Mitarbeiter haben einen tollen Adventsvormittag gestaltet, wo wiederum noch mehr Vernetzungen innerhalb des Stadtteils entdeckt wurden. (So ist z.B. eine Familie, die seit längerem Stammgäste im Gottesdienst sind, in der Kita in guter und positiver Erinnerung.)
Doch das beste ist: die Kinder wissen jetzt, dass Jesus zu Weihnachten Geburtstag hat, und haben neben einem Ohrwurm auch noch die Geschichte zum Nachlesen mit nach Hause genommen. Mal sehen, wen wir davon am Sonntag oder Heilig Abend wieder sehen. Gefallen hat es unseren Gästen. Und uns hat es richtig Spaß gemacht.



