Was macht ihr eigentlich

Wir bekommen immer wieder die Frage gestellt: „Was macht ihr jetzt eigentlich?“ Die Frage ist wirklich berechtigt. Hier kommt die Antwort – wenn etwas unvollständig:

  • Flug nach Nairobi buchen! Das ist kein Witz, Anfang Juni wird Daniel eine Dienstreise zur 3. Leiterkonferenz („Fearless“) nach Mavuno antreten.
  • Networking. Das ist in der Tat eine unserer Hauptaufgaben. Wer mit Menschen arbeitet, muss sie auch kennenlernen. Zum einen lernen wir die Mitglieder der Gemeinde, mit der wir den Neustart in Mavuno-Form wagen, kennen, aber das viel spannendere sind die Leute, um die es uns eigentlich geht: die Leute, die sonntags in Berlin nicht zu einem Gottesdienst gehen.
  • Berlin kennenlernen. Das bleibt wahrscheinlich eine Lebensaufgabe. Berlin ist riieeßig, unübersichtlich, bunt, vielfältig und nie langweilig. Kürzlich machen wir erst eine geführte Tour durch den bekannten Stadtteil Kreuzberg. Von der kanadischen Pizza bis zur Falafel gibt es dort alles.
    Und wir stellen uns und sämtlichen Berlinern, die uns den Weg kreuzen hunderte von Fragen: Wie ticken die Berliner? Gibt es überhaupt den typischen Berliner? Welche (Lebens-)fragen hat eine aufstrebende Endzwanzigerin, die im Kreuzberger Kietz wohnt? Wie kommt es, dass unsere Nachbarin schon 13 Jahre in der selben Wohnung lebt, wo hier doch so viel in Bewegung ist? Was sind die angesagten Clubs der Stadt? Wer geht mit uns ins Berghain?

    Und weil wir abends ja nicht ausgehen können, laden wir uns immer wieder ganz nette Leute ein, die auch über nacht bleiben. Egal ob sie aus Oldenburg, Dresden, Wiedenest oder USA kommen.

    Falls das alles nicht zutrifft, dann eine der folgenden Tätigkeiten: Kind füttern, schuckeln, oder ihm beibringen, dass die Blätter an der Grünpflanze bleiben sollen und auch nicht essbar sind, mit Mavuno telefonieren bzw. skypen (während der Sohn den Papierkorb genüsslich ausräumt), lesen (über Berlin), lesen (wie man eine Gemeinde neu startet), lesen (was man durch Gebet alles bewirken kann).

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