Dreieinhalb Wochen können ganz schön lang sein, besonders dann, wenn Frau und Kind zu Hause sind, und ich am anderen Ende der Welt im Einsatz bin. Australien und Neuseeland waren super, jetzt genieße ich ein paar Tage ‚Travel-Leave‘ mit der Familie.
Es war bereichernd mit Oscar Muriu und Albo Outa von Nairobi Chapel unterwegs zu sein. Wir haben neue Kontakte geknüpft, alte aufgefrischt und konnten ein bisschen kenianisches Flair versprühen. Unsere Hauptbotschaft: Jahrelang hat die westliche Welt (auch Australien und Neuseeland) in Mission in Afrika investiert, jetzt sind die Früchte sichtbar. Die Gemeinden sind unabhängig und stark, und fangen selbst an, in der Weltmission aktiv zu sein.
Und die westliche Welt profitiert davon. So hat die neuseeländische Missionsorganisaton CMS vor zwei Jahren einen Kenianer, unseren guten Freund Steve Maina, als Leiter berufen. (Steve war Pastor in der Nairobi Chapel, bevor er eine Tochtergemeinde gegründet und dann in der anglikanischen Kirche gearbeitet hat.) Das Missionswerk CMS stand an einem Scheidepunkt und musste einen außergewöhnlichen Schritt wagen, um nicht die Relevanz zu verlieren. Der Vorstand hat mutig entschieden Steve berufen. Die Mitarbeiter erleben das als herausfordernd und wohltuend zugleich. Wir konnten uns überzeugen, wie es Steve mit frischem Wind, Know-how und seinem warmherzigen Temperament gelingt, das Werk neue Wege zu führen. Selbst pensionierte Mitarbeiter und Missionare schwärmen von seiner Leidenschaft und Kreativität, von seinem Gottvertrauen und strategischem Geschick. Er kennt Missionsarbeit aus einer ganz anderen Perspektive und kann neue Akzente setzten.
Das ist genau der Beitrag, den ich mit von vielen afrikanischen Gemeinden für das Reich Gottes wünsche. Wir brauchen ihn.
Mit Albo, Oscar, sowie Steve + Familie am Flughafen in Christchurch, NZ.


Schön, dass Du wieder gut gelandet bist, und die Reise so viele gute, motivierende Eindrücke und Begegnungen brachte.
🙂