Wenn der Chef einem frei gibt, dann muss man auch frei machen, haben wir uns gedacht. – Nach Msafara hatten wir jetzt hm, Safari! 🙂
Kurz entschlossen sind wir übers Wochenende dann mal losgezogen. Ein Auto mit Allrad, eine richtig gute Kamera mit Teleobjektiv, ein Fernglas, strahlend blauer Himmel – all das hatten wir NICHT. Dafür eine lautgackernde indische Familie (ein dickbäuchiger Herr mit seinen 4 Damen) im Kleinbus und die Straße zum Nationalpark war eine vom Regen verwandelte Rutschpiste.
Doch vor Ort wurden wir von allem entschädigt: angefangen von Mäusen und Zebras über Impalas, Gazellen, Hyänen bis hin zu Elefanten, Nilpferdkämpfen, Giraffen – und Büffelherden und Löwen haben wir alles gesehen. – Es gibt sie also wirklich, die wilden Tiere Afrikas. Und auch die unendlichen Weiten, wo all diese Tiere Platz haben. – Und es ist unbeschreiblich schön und aufregend, wenn z.B. ein Leopard auf der Lauer liegt, um eine Gazelle zu jagen, oder wenn der Verlierer des Hippo-Kampfes sich depressiv in eine Ecke des Tümpels zurück zieht und überlegt, nicht wieder aufzutauchen. Zumindest seinem geknickten Gesichtsausdruck nach zu urteilen. – Ich hätte ihn ja gern getröstet, durfte aber nicht. – Weil er eine zu große Klappe hatte.
Wenn ihr also mal so richtig wild werden wollt – oder zugucken wollt, wie andere wild werden – dann lohnt sich Massai Maira auf jeden Fall. Und die Massais gibts gratis dazu.
Und da sind die Bilder:

