Heute bekamen wir einen Fragebogen von unserem Chef, in dem wir viele wichtige Sachen ausfüllen sollten über das, was wir bereits in Nairobi Chapel gelernt haben, wo wir weiter kommen wollen u.s.w.
Hier sind die 10 wichtigsten Erkenntnisse, die ich in den letzen drei Monaten gewonnen habe:
Sei flexibel – es kann sich jeder Zeit alles ändern.
Bring deinen eigenen Stift, deinen eigenen Computer, dein eigenes Handy und dein eigenes Gehalt mit, und lasse es nicht aus den Augen – sonst verlierst du es.
Frag nicht, mach einfach. Wenn du fragst, hilft dir die Antwort auch nicht weiter.
Komme nur pünktlich, wenn Oscar sich mit dir treffen will. Die anderen benutzen keine Uhr oder haben nie gelernt, damit umzugehen.
Papier ist sehr geduldig – vorausgesetzt, man findet welches.
Wenn jemand von den Mittarbeitern Geburtstag hat, dann sage etwas freundliches, ermutigendes zu und über ihm (das ist hier während den Mitarbeitertreffen Tradition). Wenn du das nicht tust, musst du für ihn (in Englisch!) beten oder ihn zum Mittagessen einladen.
Schau den ganzen Tag sehr beschäftigt aus, und keiner fragt dich, was du tust.
Sei vor 8.00 Uhr im Büro, da ist die Internetverbindung am schnellsten und du hast die Chance, bei Dienstschluss (zwischen 17.00 und 19.00 Uhr) eine Tagesschau runter geladen zu haben.
Sei nett zu deinem Boss, vor allem, wenn er ein schönes Auto fährt. – Vielleicht bekommst du die Gelegenheit, es auch mal zu fahren. Für weibliche Singles: suche dir einen Ehemann, der die Erwartungen euren gemeinsamen Chefs (über-)erfüllt, sich gern zum Sklaven machen lässt und auch die Nacht durcharbeitet – und du hast die selbe Möglichkeit.
Kämpfe für das, was du machen oder haben willst oder du hast keine Chance.
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