Männerurlaub

IMG_3254Manchmal muss man einfach mal raus – so ging es mir Mitte September. Und da ich am Sonntag nicht predigte, lachte mich das Wochenende geradezu an. Da meine zwei Jungs mit von der Partie sein sollten, fiel die Wahl auf die nähere Ostsee anstatt 900km in die Alpen zu fahren. Am Strand sind die beiden (1 und 4 Jahre) ohnehin besser aufgehoben, als am Klettersteig. Ob es zwischendrin nichts gibt? Schon, aber…

Gesagt, getan. Wir entschieden uns für die Soft-Camping-Version und mieteten einen Wohnwagen auf Rügen. Die RegenbogenCamps sind ja bekannt für Qualität und Kinderfreundlichkeit – das wollen wir uns mal aus der Nähe ansehen. Und der Strand in Nonnevitz sieht nicht nur auf den Bildern super aus.

Das Abenteuer begann schon bei der Anreise. Abfahrt: 20 Uhr. Ankunft 0.06 Uhr. Wie versprochen, klebte die Chipkarte zum Eintritt in einem Umschlag an der Türe der Rezeption. Gut! Das Schöne am RegenbogenCamp Nonnevitz: es ist autofrei. Der motorbetrieben fahrbare Untersatz bleibt draußen auf dem Parkplatz. Nur zu An- und Abreise darf er rein. Dumm nur, wenn die Chipkarte um Mitternacht abgelaufen ist und sich die Schranke nicht öffnet. Dann machen wir eben ein Abenteuer draus, die Kids waren mittlerweile sowieso schon wach und würden nicht so bald wieder einschlafen. Also: Gepäck auf die Handkarren, die für solche Zwecke bereit stehen, Kinder obendrauf und auf zum Wohnwagen.

Wie groß der Campingplatz ist, wurde mir bewusst, als ich alle zwei Minuten tauschen musste: Kind 2 runter vom linken Arm, dafür Karren mit links ziehen. Ein anderthalber Kilometer kann sich mit Handkarren auf Sandboden, Kind auf dem Arm und Stirnlampe ganz schön hinziehen. Untermalt wurde die Wanderung zum Wohnwagen hinter den Dünen vom lauter werdenden Meeresrauschen und schnell waren wir uns einig: in der Nacht mussten wir noch zum Strand, keine Frage! Dann noch mal zum Auto, Fahrrad + Anhänger holen. Die Kombination Rad + Anhänger für die Kids ist auf einem Campingplatz mit solchen Entfernungen einfach super. Halb vier waren wir dann im Bett.

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Doch die Abenteuer fingen da erst so richtig an: Laufrad fahren am Strand, nass unter den Regenklamotten bis auf die Haut, Wind lauter als Anschreien, Pfützen tiefer als die Gummistiefel hoch sind, Duschen mit Regenklamotten und Gummistiefel …

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Fazit: Das Rauskommen hat sich gelohnt. Hat uns Männer zusammen geschweißt, um gemeinsame Abenteuer und Geschichten bereichert. Das Camp ist jedenfalls empfehlenswert, insbesondere in der Nachsaison, wo alles ziemlich entspannt und ruhig ablief. Kinder beschäftigen sich auf Campingplatz und am Strand selbst.

 

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Ernte

Endlich ist es soweit: die erste Taufe in Mavuno Berlin. Und gleich 4 Täuflinge! Lange und intensiv haben wir gearbeitet und gebetet, jetzt endlich erleben wir das wohl sichtbarste Zeichen von Lebensveränderung. Die Freude bei uns ist riesig.

 

Wie gut, dass eine Familie gleich in der Nachbarschaft wohnt und einen tollen Pool im Garten hat! Gleich nach der Predigt setzte sich die ganze Gemeinde zur Taufe am Pool in Bewegung. Anschließend ging es zum gemeinsamen Mittagessen und Feiern zurück in die Kapelle.

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Weihnachten ohne Weihnachtsmann

“Die Kinder wissen gar nicht, was Weihnachten eigentlich bedeutet.” Den Satz habe ich noch im Ohr, als ich mich mit einer Erzieherin von Ferdinands Kita-Gruppe unterhielt. Seit heute wissen die Kids, dass Weihnachten nicht der Weihnachtsmann kommt, sondern Jesus geboren wurde.

Und so ging es: Freitags macht die Kita-Gruppe häufig Ausflüge. Die Erzieherinnen erzählten uns zum Elternabend, dass sie dankbar für Ideen und Einladungen seien, gerade auch – wenn es sich anbietet – die Arbeitsstellen der Eltern zu besuchen. Nichts leichter als das, dachte ich, und wartete nur auf eine Gelegenheit, die Kids samt Erzieherinnen in unsere Kapelle einzuladen. Nach dem Gespräch mit der Erzieherin war mir klar, die Kinder müssen die Weihnachtsgeschichte erzählt bekommen, in unserer Gemeinde.

Hier zahlt sich das Kiez-Leben wirklich aus. Die Kita haben wir bewusst gewählt, weil sie relativ nah an der Kapelle ist. Mit unseren Freunden und der Kita-Leitung haben wir bereits vor Monaten arrangiert, dass unsere Söhne in die selbe Kita-Gruppe kommen. Das alles hat sich heute ausgezahlt. Unsere Jungs waren heute die Gastgeber ihrer Kita-Gruppe, und wir Eltern und Miniclub-Mitarbeiter haben einen tollen Adventsvormittag gestaltet, wo wiederum noch mehr Vernetzungen innerhalb des Stadtteils entdeckt wurden. (So ist z.B. eine Familie, die seit längerem Stammgäste im Gottesdienst sind, in der Kita in guter und positiver Erinnerung.)

Doch das beste ist: die Kinder wissen jetzt, dass Jesus zu Weihnachten Geburtstag hat, und haben neben einem Ohrwurm auch noch die Geschichte zum Nachlesen mit nach Hause genommen. Mal sehen, wen wir davon am Sonntag oder Heilig Abend wieder sehen. Gefallen hat es unseren Gästen. Und uns hat es richtig Spaß gemacht.

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Bald im Fernsehen

Wir werden bald berühmt! Naja, zumindest unsere Kapelle – in Statistenfunktion. Heute drehte die Constantin Television GmbH vor und neben der Kapelle eine Filmsequenz für einen Spielfilm. Alles begann mit der Frage, ob die Darsteller während der Dreharbeiten unter der Woche ihre Privatfarzeuge auf unserem Parkplatz abstellen dürfen. Unser Hausmeister ergriff die Gelegenheit beim Schopfe und meinte gegenüber einem Verantwortlichen der Filmcrew, dass er schon immer davon geträumt habe, dass die Kapelle mal in einem Film auftauchen würde. Das bekam der Regisseur mit – und änderte tatsächlich das Drehbuch. Kein Witz! Die geplante Hochzeitsszene im Standesamt wurde vor die Kapelle gelegt. Und ein Autounfall auf dem Parkplatz daneben wurde auch noch gedreht. Und wenn die Filmcrew nicht gerade dreht, dann macht sie in unserem KidsClub-Gebäude Pause.

Als wir mal kurz vorbei schauten, waren zwar kaum Leute da, aber unser Hausmeister kam uns mit strahlenden Augen entgegen. „Ich habe heute einen Traumjob.“ meinte er. Dass er schon seit morgens 8.00 Uhr auf dem Gelände war und das ganze noch bis Mitternacht gehen soll, ist für ihn kein Problem. Schließlich bekommt er heute einen Traum erfüllt.

Positive Nebeneffekte gab es gleich mehrere:
Das Gelände um die Kapelle herum war noch nie sie aufgeräumt.
Die Kapelle wurde im Dunkeln noch nie so schön beleuchtet.
Und die Aufwandsentschädigung in finanzieller Form kommt unserem Bau zu gute.

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Mavuno Berlin!

So, hier ist unser Name samt Logo – ganz offiziell. Ich freu mich darüber, finde es sehr gelungen. Was meint ihr?

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Und hier noch ein paar Eindrücke von Gemeinde 3.0, dem offiziellen Start:
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Gemeinde 3.0 – noch 1x schlafen

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Jede Computersoftware wird permanent weiterentwickelt – genauso handhaben wir es auch in unserer Gemeinde. Manchmal gibt es dabei Entwicklungssprünge. An solch einem Punkt stehen wir jetzt. Wir haben uns weiterentwickelt, jetzt sind größere Schritte dran.

An diesem Samstag ist es soweit! Bei Gemeinde 3.0 werden wir

…feierlich den neuen Namen unserer Gemeinde enthüllen.
…den Startschuss für die Bauphase geben.
…die nächsten Schritte anpacken

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10 Tage noch…

… dann wird es endlich offiziell: wir werden einen (neuen) Gemeindenamen samt Logo haben. Verraten wird noch nichts.

Ich freue mich über das Team, das über Wochen und Monate zielstrebig daran gearbeitet hat. Profis aus Deutschland und USA haben mitgewirkt. Ich empfand es als Ehre, mit dabei sein zu dürfen. Danke Ole, dass du das Projekt so fokussiert vorangetrieben hast. Ich finde das Ergebnis richtig toll und würde am liebsten heute schon ein T-Shirt damit tragen. Doch der Chef bleibt konsequent: Erst wenns offiziell ist, dürfen wir damit an die Öffentlichkeit. Okay, er hat ja recht.
Also, noch 10 mal schlafen, dann ist Weihn… äh, wieder eine Meilenstein nach dem Neustart geschafft.

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Wechsel in der Gemeindeleitung

Wer schon immer mal wissen wollte, worüber wir uns beim Abendessen als Familie unterhalten, bekommt hier einen kleinen Einblick. Es werden wichtige und zukunftsträchtige Dinge besprochen:

Papa: Morgen ist das letzte Frühstück, bevor ich faste.
Ferdi: Ich rede auch mit Gott.
Papa: Was redet ihr denn so?
Ferdi: Dass wir uns lieb haben.
Papa: Und was noch?
Ferdi: Dass wir die Leitung der Gemeinde ändern müssen.

Endlich hat es mal jemand ausgesprochen! :-) Jetzt müssen wir nur noch die Nachfolge klären. Auch da zitieren wir gern unseren Erstgeborenen:

“Ich bin der Chef.”

Dann kann ja nichts mehr schief gehen, oder?

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Zwei Jahre Mavuno Berlin

Vor lauter Arbeit hätten wir es fast verpasst, (zwischen Jahresplanung, Skype-Meeting mit Übersee und Lifgrouptreffen heute Abend) unser zweijähriges Mavuno-Berlin-Jubiläum.

Wir haben richtig viele Gründe zum Feiern:

  • Wir haben eine gut funktionierende Leitungsstruktur, die nicht nur auf dem Papier steht, sondern auch gelebt wird
  • Wir haben zwar zu wenig Bereichsleiter, aber die eingesetzten sind richtig motiviert, engagiert – eben voll bei der Sache
  • Wir haben Gottesdienste, die für unser Umfeld ansprechend sind. Das sagen unsere Gäste (Christen wie Nichtchristen) immer wieder. Und die Statistik beweist das auch. Mittlerweile gehören 54 (!) neue Leute zu unseren (mehr oder weniger) regelmäßigen Gottesdiensten.
  • Die Arbeit mit unser Gemeindelogo geht in die heiße Phase – bald werden wir ein tolles Logo haben.
  • Wir konnten in fast allen Bereichen neue Mitarbeiter gewinnen (trotzdem sind es noch viel zu wenig).
  • Nicht nur inhaltlich werden unsere Angebote besser, sondern auch die Räume werden attraktiver. So entsteht gerade für den Kidsclub eine neue Bühne, für die Kapelle haben wir die schon im Februar gebaut.
  • Wir freuen uns sehr über die Entwicklungen, trotzdem wollen wir noch mehr sehen. Darum lautet unser Gemeinde-Jahresmotto:

    Mach dein Zelt größer! Spanne deine Zeltdecken aus, ohne zu sparen! Verlängere die Seile und schlag die Zeltpflöcke fest ein. (Jesaja 54,2)

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    Feiert Jesus

    Letztes Wochenende haben wir mal zusammen getragen, was sich seit eineinhalb Jahren in unserer Gemeinde alles getan hat. Das alles mal in gebündelter Form zu hören bzw. zu lesen, gibt einen ungeheuren Motivationsschub. Den wollen wir euch nicht vorenthalten. Hier lest ihr in Auszügen, was Gott getan hat:

    Gottesdienste

  • Wir haben unseren Stil gefunden, sie sind zeitgemäß, relevant, für Christen wie Nichtchristen ansprechend (von beiden Gruppen bekommen wir positives Feedback).
  • Unsere Musik rockt – Roddy, was machen wir, wenn du wieder nach Amerika gehst?
  • Die Flyer für unsere monatlichen Gottesdienstreihen sind sehr geschmackvoll und kreativ.
  • 5 Gottesdienstbesucher haben eine Reise mit Jesus angefangen
  • Seit unserer 180°-Drehung können wir die Kapelle viel besser nutzen.
  • Leiter und Mitarbeiter

  • Unser Ältestenteam steht „wie ein Mann“ und treffen sich jeden Dienstag 6.30 Uhr zum gemeinsamen Beten.
  • Wir haben zwei sehr motivierte und kompetente Bereichsleiter für Gottesdienste und das Mediateam.
  • Wir haben eine Leiterschulung durchgeführt, die positive Spuren bei unseren Mitarbeitern gelassen hat.
  • Unser amerikanisches Team (die meisten haben uns leider wieder verlassen) hat uns tatkräftig unterstützt.
  • Wir haben ein (provisorisches) Gemeindebüro.
  • Kinderbereich

  • Für unsere Minis (1-3- Jahre) haben wir Miniclub gestartet.
  • Der Kidsclub hat viel mehr neue Kinder.
  • Das Englischcamp ist 3 mal gelaufen, jedes Mal waren neue Kinder dabei.
  • 3 Mädchen haben ein Leben mit Jesus angefangen.
  • Was für uns alle ein Highlight ist: Seit unserem Neustart im September 2011 sind insgesamt ca. 50 neue Leute (Kinder und Erwachsene) in unsere Gemeinde gekommen und zum großen Teil geblieben.

    Privat

  • Wir haben ein Haus gefunden, in dem wir uns als Familie wohl fühlen und Platz für Gäste und zum Toben haben.
  • Wir haben für eine Waschmaschine, ein Doppelbett und Kaminholz gebetet – und alles bekommen.
  • Danke Jesus!

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