24 Aug 2010 Out of Germany
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– ein kurzer Blick hinter die Kulissen von Mavuno

Gastbeitrag von Katrin & Alex Hefke, Heiligenhaus.

Erfahrungen in einer anderen Kultur zu machen und Gemeinde in einem anderen Kontext kennen zu lernen, das waren die Ziele mit denen wir, Alex und Katrin Hefke, nach Nairobi gekommen sind. Natürlich wollten wir auch noch ein bisschen Urlaub machen. J 3 ½ Wochen liegen nun hinter uns und wir sind Gott sehr dankbar, dass er uns diesen Schritt geführt hat, denn wir dürfen auf eine Zeit voller Inspiration und Segen zurückblicken und gehen motiviert zurück nach Deutschland.

Wir wollen ein kurzes Fazit ziehen und drei Dinge aufzählen, die uns begeistert und bewegt haben und drei Dinge nennen, die wir vermisst haben.

Das hat uns begeistert:

1. Leidenschaft

Unser erster Eindruck von Mavuno war ein Gottesdienst. Unsere Gedanken waren: „Wow!“, „Riesig!“, „Was für ein Erlebnis!“. Das Zelt war mit 1300 Besuchern gefüllt (das war nur der erste Gottesdienst von zweien am Sonntag), die Musik war professionell und mitreißend, die Moderatoren waren einladend, die Predigt lebensnah und herausfordernd.

Doch das war nur der erste Eindruck. Mavuno wird von Mitarbeitern getragen, die vor Leidenschaft und Hingabe strotzen. Sie sind von ihrer Kirche begeistert und das spürt man ihnen ab und sieht man ihnen an. Sie leben Kirche, sie leben Mavuno und damit die Vision der Kirche, die ganz normale Menschen zu furchtlosen „Einflussnehmern“ der Gesellschaft machen will.

Diese Hingabe an Gott und den Auftrag Gottes hat uns begeistert und uns gleichzeitig hinterfragt, wie es mit unserer Leidenschaft für Gott, seiner Kirche und seinem Auftrag steht.

Ein Schlüssel für diese Leidenschaft ist sicher die Leiterschaft von Mavuno. Sie versteht es hervorragend die Vision zu kommunizieren und sie lebt die Liebe und Hingabe zur Kirche und ihrer Mission vor.

Wir gehen nach Deutschland zurück und wollen uns diese Leidenschaft, von der wir angesteckt worden sind, bewahren, denn die Mitarbeiter von Mavuno sind uns hierin ein Vorbild geworden.

2. Glaube

Die Vision „Turning ordinary people into fearless influencerss of society“ ist ein großes Ziel, das von einem starken Glauben getragen wird. Uns sind in Mavuno Leiter und Mitarbeiter begegnet, die davon überzeugt sind, dass Gott sie gebrauchen möchte um Nairobi, Kenia, Afrika und die Welt zu prägen und zu verändern. Dies ist keine Spinnerei von ein paar Visionären, sondern der Glaube von hingegebenen, geistlichen Menschen, die erleben, wie Gott diese Vision segnet und in Erfüllung gehen lässt.

Wir wurden in unserem (deutschen) Kleinglauben hinterfragt, denn wir hatten den Eindruck, dass die Kenianer mehr Hoffnung und Glaube für Deutschland haben, als wir selbst. Hier wird nicht an einer Utopie gearbeitet, sondern mit der Überzeugung, dass Gott Großes vollbringen möchte, das die Welt verändert.

Wir gehen nach Hause zurück und wollen unseren Kleinglauben brechen und von Gott erwarten, dass er unser Leben und unseren Dienst für Großes gebrauchen wird.

3. Gebet

Die  Basis für die Leidenschaft und den Glauben sehen wir im intensiven und vollmächtigen Gebetsleben in Mavuno. Wir sind Leitern begegnet, die mitten in der Nacht aufstehen, um im Gebet den Tag und den Dienst vorzubereiten.

Immer wieder hat uns beeindruckt, wie sich die Mitarbeiter um Einzelne gestellt haben (was wörtlich und nicht symbolisch gemeint ist) um sie im Gebet zu tragen und zu segnen. Auch wir durften von diesem Segen ein Stück abbekommen, und sind Gott in dieser „Gebetstraube“ begegnet. Um es in „Mavuno-Sprache“ zu sagen: Die Schlachten werden im Gebet geschlagen, die Siege werden im Alltag sichtbar.

Wir gehen nach Hause und nehmen mit, dass das Gebet die Basis ist und bleibt. Auch wir wollen unseren Alltag im Gebet vorbereiten und von Gott große Gebeterhörungen erwarten.

Das hat uns gefehlt:

1. Deutsches Brot

Ansonsten bekommt man in Nairobi fast alles, selbst ein gutes Stück Schwarzwälderkirschtorte bei „Rolf´s Place“.

2. Stabiles und schnelles Internet

Ähnlich wie Strom ist das in Nairobi schon mal weg…

3. mehr fällt uns nicht ein.

10 Aug 2010 Newsletter Juli – August 2010
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wir sind wieder als Familie vereint, Daniel war mitten im Juli auf der Ski-Piste und Deutschland rückt für uns immer näher – sei es durch Besuch oder Gespräche.

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18 Jul 2010 Wieder zu Hause
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Dreieinhalb Wochen können ganz schön lang sein, besonders dann, wenn Frau und Kind zu Hause sind, und ich am anderen Ende der Welt im Einsatz bin. Australien und Neuseeland waren super, jetzt genieße ich ein paar Tage ‘Travel-Leave’ mit der Familie.

Es war bereichernd mit Oscar Muriu und Albo Outa von Nairobi Chapel unterwegs zu sein. Wir haben neue Kontakte geknüpft, alte aufgefrischt und konnten ein bisschen kenianisches Flair versprühen. Unsere Hauptbotschaft: Jahrelang hat die westliche Welt (auch Australien und Neuseeland) in Mission in Afrika investiert, jetzt sind die Früchte sichtbar. Die Gemeinden sind unabhängig und stark, und fangen selbst an, in der Weltmission aktiv zu sein.

Und die westliche Welt profitiert davon. So hat die neuseeländische Missionsorganisaton CMS vor zwei Jahren einen Kenianer, unseren guten Freund Steve Maina, als Leiter berufen. (Steve war Pastor in der Nairobi Chapel, bevor er eine Tochtergemeinde gegründet und dann in der anglikanischen Kirche gearbeitet hat.) Das Missionswerk CMS stand an einem Scheidepunkt und musste einen außergewöhnlichen Schritt wagen, um nicht die Relevanz zu verlieren. Der Vorstand hat mutig entschieden Steve berufen. Die Mitarbeiter erleben das als herausfordernd und wohltuend zugleich. Wir konnten uns überzeugen, wie es Steve mit frischem Wind, Know-how und seinem warmherzigen Temperament gelingt, das Werk neue Wege zu führen. Selbst pensionierte Mitarbeiter und Missionare schwärmen von seiner Leidenschaft und Kreativität, von seinem Gottvertrauen und strategischem Geschick. Er kennt Missionsarbeit aus einer ganz anderen Perspektive und kann neue Akzente setzten.

Das ist genau der Beitrag, den ich mit von vielen afrikanischen Gemeinden für das Reich Gottes wünsche. Wir brauchen ihn.

Mit Albo, Oscar, sowie Steve + Familie am Flughafen in Christchurch, NZ.

11 Jul 2010
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Heute habe ich 2 Emails von meiner Familie bekommen, die gerade buchstäblich auf der ganzen Welt verstreut ist.

Und so sieht es gerade in Neuseeland aus:

Und so in Sachsen:

Und so in Kenia:

Wie unschwer zu erkennen ist, trainiert Ferdinand schon mal für die spätere Erkundungen des großelterlichen Gartens und die Skipiste und wächst unaufhörlich.

Wenn sein Papa nach 3,5 Wochen nächsten Donnerstag wieder in der Tür steht, wird Ferdinand mir entgegen gerannt kommen und fragen, wer der fremde Mann da sei …

01 Jul 2010 News aus Down-Under
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Seit einer Woche bin ich nun mit Oscar und Albo in Australien, um die Partnerschaft mit der St. Pauls Kirche in St. Pauls, Castle Hill zu vertiefen. Hintergrund der Reise ist zweierlei:

  1. Lernen: Mitarbeiter der Nairobi Chapel sind quasi ständig in anderen interessanten Gemeinden unterwegs, um für die eigene Gemeindepraxis zu lernen. Wir bekommen einen Einblick in den Alltag aller Arbeitsbereiche, gestern der Kinder- heute der Jugendbereich. Am Wochenende geht’s zum Jugendcamp, am Sonntag dann wieder zu den vier Gottesdiensten für verschiedene Altersgruppen. Wir sind bei allen Meetings dabei, bekommen den Alltag im Gemeindebüro mit und schnappen nebenbei Ideen auf und bekommen Antworten auf Fragen, die wir schon lange hatten. Der Event-Manager als Wordpress-Plugin war z.B. genau das, was ich brauchte um unsere Gemeindeveranstaltungen online zu organisieren: online Registrierung, automatische Teilnehmerlisten, automatische E-Mails, online-Bezahlung usw. – werden wir direkt für Glaubensgrundkurse und alle weiteren Kurse einführen.
  2. Gemeinsame Projekte: Der Missionsgebetskreis in St. Pauls betet schon seit längerer Zeit für Deutschland. Ein Ehepaar, James & Beth, bereitet sich darauf vor, nach Deutschland zu gehen und dort nebenberuflich in die Gemeindearbeit einzusteigen. Natürlich wollten wir die beiden kennenlernen und eine mögliche Zusammenarbeit  ausloten. - Demnächst mehr Updates was sich daraus entwickelt.

Albo und Daniel vor der Harbour Bridge

26 Jun 2010 Newsletter Juni 2010
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Das WM-Fieber macht auch vor Kenia nicht halt, Daniel wird ans andere Ende der Welt reisen und Nancy mit Ferdinand die Stellung halten – es gibt wieder viel zu berichten!

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13 Jun 2010 Stehlen verboten!
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Gestern fand 50m von unserem Haus eine Hochzeit statt. Wie in Afrika üblich, werden nicht nur Onkel und Tanten, sondern auch Hinz und Kunz eingeladen, so das eine Hochzeit quasi immer eine Massenveranstaltung ist.
Leider sind die Parkmöglichkeiten vor unserer Haustür sehr begrenzt, dafür gibt es in unserem Garten gerade pflückreife Guaven und unsere Nachbarn können gerade mit frischen Orangen aufwarten.
Unsere Nachbarn bereiteten sich wie folgt auf das Großereignis vor:
Sie plazierten einen ihrer Schäferhunde direkt auf die Einfahrt zu ihrem Haus, spannten außerdem noch eine Leine über die Einfahrt und hängten ein Schild daran mit der Aufschrift “Stehle nicht unsere Orangen!”

Wir waren ziemlich ahnungslos und haben uns gar nicht auf den Besucheransturm vorbereitet, und so sah es dann bei uns aus:
Daniel konnte das Auto weder ausparken (als er in die Gemeinde fahren musste) noch ein parken als er wieder kam. Stattdessen saßen in unserem Carport Hochzeitsgäste, die sich das Mittagessen gutschmecken ließen. Und Als Nachtisch gab es Guaven aus unserem Garten – frisch gepflückt und ungefragt.

Was ich daraus gelernt habe?
1. Lege dir so schnell wie möglich einen Wachhund zu.
2. Habe immer Schnur im Haus, um die Einfahrt zum Haus abzusperren.
3. Weise Fremde frühtzeitig durch ein Schild darauf hin, dass sämtliche Diebstähle aus dem Garten bemerkt und geahndet werden.

06 Jun 2010 Fearless 2010
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Fearless 2010 – unsere Mavuno Leiterkonferenz – ist noch nicht einmal 24 Stunden her, da haben die Media-Gurus schon das Online-Magazin veröffentlicht. Die Fotos sind unglaublich!

Mehr von der Media-Crew namens “Kweli” gibt’s hier: KweliMag

Fearless 2010 war nicht für jeden: nur diejenigen, die in Mavuno mitarbeiten, können daran teilnehmen. Das waren dieses Jahr etwa 800 Leute. Von Donnerstag bis Samstag haben wir die Weichen für die nächsten 5 Jahre gestellt, Mitarbeiter motiviert, die Vision geschärft – und uns einfach bei den tollen Menschen bedankt, ohne die Mavuno nie das wäre, was sie heute ist.

Mit dabei natürlich:

27 Mai 2010 Ein Lächeln gefällig?
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Für alle, die heute noch nicht angelächelt wurden – hier kommt das ultimative Breit-Lächeln, dem (hoffentlich) keiner widerstehen kann:

Damit kann heute nichts mehr schief gehen. Und wenn doch, ist es nur halb so schlimm.

24 Mai 2010 Endlich wieder da!
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Sie waren nicht mal zwei Wochen weg, und doch haben sie uns vorn und hinten gefehlt! Einmal im Jahr ziehen unsere 25 Gemeindepraktikanten für einen Missionseinsatz los, schlafen unter freiem Himmel, müssen Trinkwasser schleppen, sich selbst bekochen und durch Schlamm und Flüsse waten. Sie spüren am eigenen Leib wie es sich anfühlt, die gute Nachricht jenseits der bequemen Großstadt weiterzugeben.
Für mich heißt das, von sechs Vollzeitlern sind im Gottesdienstbereich plötzlich nur noch zwei da! Das fühlt sich auch fast so an wie Trinkwasser schleppen!

Hey, so gut, dass ihr wieder da seid, Sylvia, Beve, Chris und Ciiru!

Und Spaß hattet ihr offensichtlich genug!

…, Ciiru, Beve, Chris, Sylvia, .. , ..

Mehr Bilder des Abenteuers gibt’s hier bei Flickr, der Blog “Malindimission” ist hier zu finden.